Ab 14. Februar: Stündliche Stromabschaltungen in der Ukraine – Prüfen Sie Ihre Region.
Stromabschaltungen in der Ukraine nach Zeitplan
Nach Angaben von TSN.ua: Ab dem 14. Februar 2023 führt die Ukraine stündliche Stromabschaltungen nach einem festen Plan ein. Dieser Schritt ist eine direkte Folge der massiven russischen Raketen- und Drohnenangriffe auf die Energieinfrastruktur des Landes. Die schweren Schäden an den Anlagen haben die Stabilität der Stromversorgung erheblich beeinträchtigt und machen diese Notmaßnahme unumgänglich.
Die regionalen Energieversorger („Obllenergo“) und der Konzern DTEK haben die entsprechenden Pläne veröffentlicht. Ziel ist es, die Belastung des Stromnetzes zu reduzieren und unter den gegebenen knappen Ressourcen eine möglichst stabile Versorgung für alle zu gewährleisten. Die geplanten Abschaltungen ermöglichen es den Netzbetreibern zudem, die Lage besser zu steuern und flexibel auf Veränderungen im Verbrauch zu reagieren.
Betroffene Regionen im Überblick
Die geplanten Stromabschaltungen werden in allen Regionen der Ukraine gelten. Für folgende Gebiete wurden bereits konkrete Zeitpläne veröffentlicht:
- Kiew (Stadt)
- Oblast Kiew
- Oblast Odessa
- Oblast Mykolajiw
- Oblast Saporischschja
- Oblast Charkiw
- Oblast Dnipropetrowsk
- Oblast Kirowohrad
- Oblast Tschernihiw
- Oblast Tscherkassy
- Oblast Winnyzja
- Oblast Tscherniwzi
- Oblast Chmelnyzkyj
- Oblast Wolyn
- Oblast Ternopil
- Oblast Iwano-Frankiwsk
- Oblast Transkarpatien
- Oblast Lwiw
- Oblast Riwne
Die Lage in der Energieversorgung bleibt unter Kontrolle. Die Energiekonzerne arbeiten mit Hochdruck an der Reparatur der beschädigten Anlagen, um so schnell wie möglich wieder einen normalen Betriebsmodus zu erreichen. Die Bevölkerung wird aufgerufen, sich an die veröffentlichten Zeitpläne zu halten und sich auf mögliche Änderungen in der Versorgungssituation einzustellen. Solche planbaren Abschaltungen sind für die Netzstabilität in der aktuellen Krise unerlässlich.
Die Einführung stündlicher Stromabschaltungen ist eine Reaktion auf die kritische Situation im Energiesektor, die durch externe Bedrohungen ausgelöst wurde. Diese Maßnahme dient nicht nur der Stabilisierung des Stromnetzes, sondern hilft auch, die knappen Ressourcen zu schonen, während die Infrastruktur wiederhergestellt wird.
Die anhaltenden Reparaturarbeiten der Energieunternehmen zeigen deren Bemühungen, trotz des Krieges eine funktionierende Grundversorgung aufrechtzuerhalten.
Lesen Sie auch
- Drei Fliegerbomben auf Slowjansk: 17-Jährige unter den Verletzten
- Tödlicher Beschuss in der Dnipropetrowsker Region: Eine Frau stirbt, fünf Verletzte und ein Tankstellenbrand
- Schwere Drohnenangriffe auf Saporischschja, Slowjansk und Konotop: Zahl der Verletzten steigt, Tote gemeldet
- Tote und Verletzte bei nächtlichen Angriffen auf Charkiw und Tschuhujiw
- Bis Ende 2026: Wiederaufbau der Brücke in Satoka mit über 15 Millionen gefördert
- Flugverkehr in Vilnius eingestellt: Unbekanntes Objekt aus Belarus löst Alarm aus

