Bis zu 3500 Dollar für das Leben in der Kälte: Alaskas Klima-Prämie.
Finanzielle Unterstützung für die Bewohner Alaskas
Nach Angaben von TSN.ua: Der US-Bundesstaat Alaska zahlt seinen Einwohnern eine jährliche Prämie, die zwischen 1000 und 3500 US-Dollar liegen kann. Diese einzigartige Zahlung dient als Ausgleich für die extremen klimatischen Bedingungen, unter denen die Menschen dort leben. Finanziert wird sie aus den Einnahmen der Ölförderung. Im Durchschnitt erhält jeder Berechtigte etwa 1500 Dollar. Die Unterstützung soll die hohen Lebenshaltungskosten und Härten abfedern, die mit Temperaturen von bis zu minus 30 Grad Celsius und darunter einhergehen.
Wer hat Anspruch auf die Zahlungen?
Voraussetzung für den Erhalt der Prämie ist, dass man mindestens neun Monate im Jahr in Alaska lebt. Zudem müssen Antragsteller entweder US-Staatsbürger sein oder eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung (Green Card) besitzen. Die Höhe der Auszahlung schwankt von Jahr zu Jahr erheblich, abhängig von den Öleinnahmen des Staates. Die Bewohnerin Kateryna Kulikovska beschreibt die Unterschiede:
- „Die Summe ist jedes Mal anders: Mal sind es 2000 Dollar pro Person, mal 3500, und in einem Jahr gab es nur 1000 Dollar“, so Kulikovska.
Sie weist auch darauf hin, dass bestimmte Aufenthaltsstatus wie das U4U-Programm oder andere Visa nicht zum Bezug der Prämie berechtigen. Ihre Einschätzung ist klar:
„Deshalb, Freunde, sind die Dividenden kein Grund, nach Alaska zu ziehen.“ – Kateryna Kulikovska
Dieses Auszahlungsprogramm ist ein zentraler Pfeiler der Sozialpolitik Alaskas. Es soll die Menschen in einer der unwirtlichsten Regionen Nordamerikas halten und unterstützen. Die Prämie stellt nicht nur eine finanzielle Entlastung dar, sondern ist auch ein wichtiges Instrument, um die Bevölkerung in dem extremen Lebensraum zu binden. Da die Höhe der Zahlungen variiert, kann dies die wirtschaftliche Planungssicherheit von Familien, die auf diese Einnahme angewiesen sind, in Jahren mit niedrigeren Auszahlungen beeinträchtigen.
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