Moskau im Visier: Drohnenangriff legt Flughäfen lahm.
Drohnenangriff auf die russische Hauptstadt
Nach Angaben von TSN.ua: Ein massiver Drohnenangriff hat am 22. Februar den Luftraum über Moskau zum Erliegen gebracht. Sämtliche internationalen Verkehrsflughäfen der Hauptstadt – darunter Wnukowo, Domodedowo, Schukowski und Scheremetjewo – mussten ihren Betrieb vorübergehend einstellen. Solche Vorfälle stellen die Infrastruktur der Megastadt zunehmend auf die Probe.
Gegen 16:00 Uhr wurde der Flugbetrieb wieder aufgenommen. Nach Angaben des Moskauer Bürgermeisters Sergej Sobjanin wurden während des Angriffs sieben Drohnen abgefangen. Das russische Verteidigungsministerium meldete zudem die Entdeckung von 15 unbemannten Flugobjekten im Gebiet Moskau, von denen elf auf die Hauptstadt selbst gezielt hätten.
Wiederholte Angriffe verschärfen die Lage
Es handelt sich nicht um einen Einzelfall: Bereits am 15. Februar waren Moskau und sein Umland Ziel ähnlicher Attacken, bei denen nach offiziellen Angaben 18 Drohnen abgeschossen worden sein sollen. Die anhaltende Bedrohung aus der Luft hält die Sicherheitsbehörden in Atem und sorgt in der Bevölkerung für Verunsicherung.
Die wiederholten Drohnenangriffe auf die Hauptstadtregion deuten auf eine neue Eskalationsstufe im Konfliktgeschehen hin. Die Behörden sehen sich gezwungen, ihre Sicherheitsmaßnahmen kontinuierlich zu verschärfen, was den Alltag der Millionenstadt nachhaltig beeinflusst. Die Überwachung des Luftraums bleibt eine zentrale Herausforderung für die Sicherheit Moskaus und seines Umlands.
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