Kiews Heizungskollaps: Tausende Haushalte frieren nach Angriff auf Kraftwerk.
Nachtangriff auf die Hauptstadt
Nach Angaben von TSN.ua: In der Nacht zum 12. Februar griffen russische Streitkräfte Kiew an und verursachten schwere Schäden an der städtischen Infrastruktur. Bürgermeister Vitali Klitschko meldete kritische Zerstörungen und Verletzte unter der Zivilbevölkerung. Der Angriff hat die Lebensgrundlagen der Stadt massiv beeinträchtigt.
Fast 2600 Wohngebäude in der Hauptstadt sind infolge des Beschusses ohne Heizung. Besonders betroffen sind über 1100 Mehrfamilienhäuser in den Bezirken Desnjan und Darnyzja, die weiterhin ohne Wärmeversorgung sind. Vitali Klitschko erklärte dazu:
„Nach dem massiven Angriff in der vergangenen Nacht sind aufgrund der Schäden an kritischer Infrastruktur, die der Feind gezielt angegriffen hat, noch immer fast 2600 Gebäude in der Hauptstadt ohne Heizung.“ - Vitali Klitschko
Zwei Personen wurden bei dem Angriff verletzt. Klitschko verwies zudem auf anhaltende Probleme in der Wärmeversorgung:
„Aufgrund der kritischen Schäden am Heizkraftwerk Darnyzja ist es derzeit unmöglich, dort Wärmeträger zuzuführen.“ - Vitali Klitschko
Das Heizkraftwerk Darnyzja war bereits durch einen Angriff am 7. Februar beschädigt worden und musste den Betrieb einstellen, was die Heizkrise in der Stadt weiter verschärft. Die anhaltenden Angriffe auf die Energieinfrastruktur treffen die Zivilbevölkerung besonders hart.
Rettungsarbeiten und Wiederaufbau
Unter diesen schwierigen Bedingungen konzentrieren sich die Bemühungen auf die Wiederherstellung der Infrastruktur und die Unterstützung der betroffenen Stadtbezirke. Dazu zählen:
- Desnjan
- Dnipro
- Petschersk
- Solomjanka
Die Lage bleibt angespannt, und die Stadtverwaltung arbeitet unter Hochdruck an der Behebung der Angriffsfolgen.
Der jüngste Beschuss ist Teil einer langandauernden militärischen Aggression, die das städtische Leben und das Wohlergehen der Einwohner systematisch untergräbt. Die Wiederherstellung der kritischen Infrastruktur – insbesondere der Wärmeversorgung – hat für die Stadt oberste Priorität, da anhaltende Wintertemperaturen Gesundheit und Sicherheit der Menschen gefährden. Die nächsten Schritte zur Wiederherstellung der Heizsysteme und die Unterstützung der betroffenen Bezirke werden entscheidend für die Stabilisierung der Lage in der Hauptstadt sein.
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