Zehnjähriges Extrem: Asowsches Meer vor Kyrylivka zugefroren.

Zehnjähriges Extrem: Asowsches Meer vor Kyrylivka zugefroren
Zehnjähriges Extrem: Asowsches Meer vor Kyrylivka zugefroren

Eispanzer am Ufer von Kyrylivka

Nach Angaben von TSN.ua: Vor der Küste von Kyrylivka in der Oblast Saporischschja liegt das Asowsche Meer unter einer Eisdecke – ein außergewöhnliches Ereignis für diese Region. An den Strand haben sich große Eisschollen geschoben, und die Küstenzone ist vereist. Ein solches Phänomen wurde zuletzt vor etwa einem Jahrzehnt beobachtet; das letzte Mal war das Meer zu Beginn der 2010er Jahre zugefroren. Verantwortlich für diese klimatische Ausnahme ist ein plötzlicher Kälteeinbruch Anfang Februar 2023. Das Asowsche Meer gilt aufgrund seiner geringen Tiefe und seines niedrigen Salzgehalts als besonders anfällig für Frost.

Besorgnis über ökologische Folgen

Der Experte Wiktor Karamuschka warnte vor den Konsequenzen:

„Der Fisch verbraucht Sauerstoff. Und letztendlich führt dieses Phänomen zum Ersticken, zur Sauerstoffnot. Wenn der Fisch stirbt, weil es keinen Sauerstoff gibt.“
Er betonte, dass ein vollständiges Durchfrieren des Meeres zum Massensterben von Fischen führen könnte. Die Situation bereitet Anwohnern und Umweltschützern gleichermaßen Sorge, die die Auswirkungen genau beobachten.

Das Zufrieren des Asowschen Meeres bei Kyrylivka könnte schwerwiegende ökologische Folgen haben, insbesondere für die lokalen Fischbestände. Solche Veränderungen im Ökosystem wirken sich auf Fischerei und Regionalwirtschaft aus, da Fisch eine wichtige Lebensgrundlage für die Bevölkerung darstellt. Ökologen werden die Lage weiterhin überwachen, um die möglichen Auswirkungen auf Flora und Fauna des Meeres bewerten zu können.


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