Vorsicht bei Überweisungen: Diese Formulierungen können Ihr Konto sperren.

Vorsicht bei Überweisungen: Diese Formulierungen können Ihr Konto sperren
Vorsicht bei Überweisungen: Diese Formulierungen können Ihr Konto sperren

Kontosperrungen wegen verdächtiger Verwendungszwecke

Nach Angaben von TSN.ua: Immer häufiger frieren Banken Konten von Privatpersonen ein, wenn sie im Überweisungstext bestimmte Formulierungen entdecken. Die Finanzberaterin Ljudmyla Sandyha warnt vor problematischen Begriffen, die den Zugang zu den eigenen Geldern blockieren können. Sie nennt fünf konkrete Beispiele, die bei den Finanzinstituten sofort Alarmglocken läuten lassen und Transaktionen stoppen können.

Diese Sätze sind riskant

Besonders heikel sind laut der Expertin allgemeine Angaben wie 'Zahlung für Ware' oder 'Zahlung für Dienstleistung'. Solche pauschalen Bezeichnungen wecken bei den Banken Misstrauen und führen zu Verzögerungen oder der kompletten Blockade der Zahlung. Auch vage Formulierungen wie 'für Lebensmittel' oder 'für Behandlung' gelten im Finanzmonitoring als unpräzise. Da die Institute dann den tatsächlichen Verwendungszweck nicht nachvollziehen können, greifen sie oft vorsorglich ein.

Ebenfalls kritisch ist der Hinweis 'Bezahlung für Dienstleistungen/Beratung'. Dies könnte vom Finanzamt als nicht deklariertes Einkommen interpretiert werden. Daher ist die Wortwahl bei Überweisungen von großer Bedeutung. Um Ärger mit der eigenen Bank zu vermeiden, sollten Privatpersonen auf diese Formulierungen verzichten.

Die zunehmenden Kontensperrungen wegen verdächtiger Verwendungszwecke zeigen, dass die Finanzinstitute in der Ukraine ihre Kontrollen verschärft haben. Hintergrund sind vermutlich die gestiegene Sorge vor Geldwäsche und Steuerhinterziehung.

Für Verbraucher ist es ratsam, Überweisungstexte präzise und nachvollziehbar zu gestalten. So lassen sich unerwartete finanzielle Engpässe vermeiden und der reibungslose Zugriff auf das eigene Guthaben bleibt gewährleistet.


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