Belgorod erneut im Dunkeln: Stromausfall nach Unfall trifft über 220.000 Haushalte.
Erneuter Stromausfall in Belgorod
Nach Angaben von TSN.ua: Am 12. Februar 2023 fiel in der russischen Stadt Belgorod erneut der Strom aus. Ein Unfall an einem Umspannwerk ließ über 220.000 Haushalte im Dunkeln sitzen. Betroffen waren drei Verwaltungsbezirke: die Stadt Belgorod selbst sowie die Rajons Belgorod und Schebekino. Die Region Belgorod grenzt unmittelbar an die Ukraine und ist seit Monaten Schauplatz von Kampfhandlungen.
Die Probleme mit Strom und Heizung hatten bereits nach Angriffen auf die Energieinfrastruktur am 6. und 7. Februar begonnen. Der Gouverneur des Gebiets Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, erklärte dazu:
„Die Stromabschaltungen erfolgen wellenartig aufgrund von Feuerbeeinflussung.“ - Wjatscheslaw Gladkow
Nach einem weiteren Beschuss am 8. Februar begannen die Behörden, Kinder aus Belgorod in andere Regionen Russlands zu bringen. Aus drei nahegelegenen Hochhäusern wurden zudem etwa 1.600 Personen evakuiert. Gladkow teilte mit, dass Notfallteams an der Wiederherstellung der Stromversorgung arbeiteten.
Angespannte Lage in der Grenzregion
Die Vorfälle verdeutlichen die Verletzlichkeit der kritischen Infrastruktur in einer Region, die unter anhaltender Spannung steht. Unfälle an Umspannwerken und wellenartige Stromausfälle haben schwerwiegende Folgen für die Zivilbevölkerung, besonders im Winter, wenn eine zuverlässige Heizversorgung überlebenswichtig ist.
- Die Evakuierung von Kindern unterstreicht den Ernst der Lage und die Bemühungen der Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung.
- Die Wiederherstellung der Stromversorgung hat oberste Priorität, um das Leben in den betroffenen Gebieten zu normalisieren.
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