Vom täglichen Wodka-Rausch zur Nüchternheit: Ein Brite besiegt seine Alkoholsucht.
Die Geschichte von Sean Holland
Nach Angaben von TSN.ua: Der Brite Sean Holland kämpfte jahrelang mit einer schweren Alkoholabhängigkeit. Sein Konsum erreichte bis zu drei Liter Wodka pro Tag. Ein entscheidender Wendepunkt folgte im März 2025 nach einem ernsthaften Suizidversuch. Holland fasste den Entschluss, sein Leben radikal zu ändern und mit dem Trinken aufzuhören. Heute, elf Monate später, lebt er abstinent und engagiert sich dafür, auch anderen Menschen beim Ausstieg aus der Sucht zu helfen.
Ein langer Weg in die Abhängigkeit
Sein Weg in die Sucht begann mit 18 Jahren. Bereits mit 21 gehörten 200 Gramm Wodka zum Frühstück und sechs Flaschen Wein über den Tag zu seiner Routine. Diese extreme Abhängigkeit war nicht nur gesundheitlich verheerend, sondern auch finanziell ruinös: Rund 55 Pfund (umgerechnet etwa 3200 Griwna) gab er täglich für Alkohol aus.
Die Folgen seiner Sucht zeigten sich auch vor dem Gesetz: Zwischen August 2023 und Oktober 2024 musste er dreimal eine Haftstrafe für alkoholbedingte Straftaten verbüßen.
Nach seiner Entscheidung für ein nüchternes Leben absolvierte Sean Holland eine zweimonatige Rehabilitation. Heute nutzt er seine Erfahrungen, um andere zu motivieren. Er beschreibt seine Vergangenheit mit den Worten:
„Bis März letzten Jahres trank ich täglich zwei bis drei Liter reinen Wodka.“
Sean Holland steht heute als lebendiges Beispiel dafür, dass eine Wende selbst nach langjähriger, schwerer Sucht möglich ist. Sein Fall zeigt, wie wichtig eigene Anstrengung und professionelle Unterstützung sind.
Seine Geschichte unterstreicht die zentrale Rolle von Hilfsangeboten und Rehabilitation für Suchtkranke. Solche Berichte können Mut machen und andere Betroffene dazu ermutigen, den ersten Schritt zur Hilfe zu wagen und an ihrer Genesung zu arbeiten.
Lesen Sie auch
- Wegen abgelaufener Wasserzähler-Prüfung droht Ukrainern eine Verdopplung der Wasserrechnung
- Erniedrigung in Odessaer Untersuchungsgefängnis: Opfer ist Mitarbeiter des Militärrekrutierungsamts – DBR leitet Ermittlungen ein
- Rund 9.000 Polizisten im Kampfeinsatz: Welche Folgen hat das für die öffentliche Sicherheit in der Ukraine?
- Klage gegen Einberufung gescheitert: Gericht bestätigt Rechtmäßigkeit der Mobilmachung
- Digitalexperte stößt zur Kulturinitiative „Tausend Frühlinge“: Wie die 4 Milliarden Griwna investiert werden sollen
- Mitarbeiter von Militärverwaltungen in der Ukraine: Kein Waffenrecht – wie sie sich bei Mobilisierungen schützen

