Früher in Rente: So viele Jahre können Tschernobyl-Betroffene vorzeitig gehen.

Früher in Rente: So viele Jahre können Tschernobyl-Betroffene vorzeitig gehen
Früher in Rente: So viele Jahre können Tschernobyl-Betroffene vorzeitig gehen

Rentenansprüche für Tschernobyl-Geschädigte

Nach Angaben von TSN.ua: In der Ukraine haben Menschen, die unter den Folgen der Tschernobyl-Katastrophe leiden, Anspruch auf eine vorzeitige Altersrente. Je nach Kategorie der Geschädigten kann das Rentenalter um 1 bis 13 Jahre herabgesetzt werden. Zusätzlich werden Renten bei Erwerbsminderung gezahlt. Besonders betrifft dies Liquidatoren, also die Helfer nach dem Super-GAU, deren Pensionsantritt um 5, 8 oder 10 Jahre vorgezogen werden kann.

Mindesthöhe der Rentenzahlungen

Für Personen mit einer Behinderung gelten folgende Mindestrenten:

  • für Behinderungsgrad I — 17.486,60 Hrywnja;
  • für Behinderungsgrad II — 13.989,28 Hrywnja;
  • für Behinderungsgrad III — 10.491,96 Hrywnja.

Ab dem 1. März 2026 werden diese Beträge erhöht. Die Mindestrente für Grad I steigt dann auf 20.653,55 Hrywnja, für Grad II auf 16.522,84 Hrywnja und für Grad III auf 12.392,13 Hrywnja. Diese Anpassung ist Teil der geplanten Rentenindexierung.

Das ukrainische Kabinett hat die grundlegenden Parameter für die Rentenanpassung im Jahr 2026 bereits festgelegt. Ab dem 1. März 2026 werden die Auszahlungen um 12,1 Prozent erhöht. Regierungssprecher Denys Uliutin erläuterte dazu:

'Die Neuberechnung wird ab dem 1. März vorgenommen. Derzeit schließen wir die Berechnungen und die Ausarbeitung des normativen Aktes ab, der dem Ministerkabinett vorgelegt wird. Anschließend erhalten alle Rentner die angepassten Zahlungen.' Denys Uliutin

Damit erhalten die Tschernobyl-Betroffenen nicht nur die Möglichkeit eines früheren Renteneintritts, sondern profitieren auch von höheren Auszahlungen in naher Zukunft. Diese Maßnahmen sind für viele Überlebende und Helfer der Katastrophe von existenzieller Bedeutung.

Die geplanten Änderungen in der Rentenversorgung können die finanzielle Situation der Geschädigten deutlich verbessern. Die Erhöhung der Mindestbeträge und die Option auf einen vorzeitigen Ruhestand sind wichtige Schritte zur Unterstützung dieser vulnerablen Bevölkerungsgruppe. Die staatlichen Maßnahmen spiegeln die Verpflichtung gegenüber jenen wider, die infolge der Katastrophe von Tschernobyl gesundheitliche Schäden erlitten oder bei der Eindämmung der Folgen ihr Leben riskiert haben.


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