Russlands Öl- und Gaseinnahmen auf Tiefstand: Halbierung im Jahresvergleich.
Einnahmeverlust bei Russlands Energieträgern
Nach Angaben von TSN.ua: Die Einnahmen des russischen Staats aus dem Verkauf von Öl und Gas sind im Januar 2023 im Vergleich zum Vorjahresmonat um die Hälfte eingebrochen. Mit 393,3 Milliarden Rubel (umgerechnet 5,10 Milliarden US-Dollar) wurde der niedrigste Wert seit Juli 2020 erreicht. Gegenüber dem Vormonat Dezember 2022, als noch 447,8 Milliarden Rubel eingenommen wurden, ist dies ein weiterer deutlicher Rückgang.
Anhaltender Abwärtstrend belastet den Haushalt
Bereits im gesamten Jahr 2022 hatten sich die Öl- und Gaseinnahmen im russischen Bundeshaushalt um 24 Prozent auf 8,48 Billionen Rubel verringert. Diese Entwicklung unterstreicht einen anhaltenden Negativtrend bei den Erlösen aus den wichtigsten Exportgütern des Landes. Die Abhängigkeit des Kremls von diesen Einnahmen, die fast ein Viertel des Bundeshaushalts ausmachen, wird dadurch besonders deutlich. Im Jahr 2025 belief sich das russische Haushaltsdefizit auf 5,6 Billionen Rubel, was 2,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts entspricht.
Der Einbruch der Energieeinnahmen zeigt die wachsenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten Russlands auf, die vor dem Hintergrund internationaler Sanktionen und globaler Verschiebungen auf den Energiemärkten zu sehen sind. Für die finanzielle Stabilität des Landes hat dies ernste Konsequenzen, da der schrumpfende Geldzufluss den Haushalt unter Druck setzt und zu Kürzungen in sozialen sowie wirtschaftlichen Bereichen führen könnte. Die weitere Entwicklung dieser Einnahmen bleibt ein zentraler Indikator für den ökonomischen Zustand Russlands, dessen Staat finanziell weiterhin in hohem Maße von diesen Ressourcen abhängt.
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