Expertenwarnung: Brotpreise könnten auf 150 Hrywnja pro Kilo steigen.

Expertenwarnung: Brotpreise könnten auf 150 Hrywnja pro Kilo steigen
Expertenwarnung: Brotpreise könnten auf 150 Hrywnja pro Kilo steigen

Preisprognose für Grundnahrungsmittel

Nach Angaben von TSN.ua: Die Expertin Larysa Huk warnt vor steigenden Lebensmittelpreisen, die durch die Energiekrise und wirtschaftliche Unsicherheiten angeheizt werden. Besonders betroffen sind laut ihrer Einschätzung folgende Produkte:

  • Getreide
  • Mehl
  • Brot
  • Zucker
  • Öl

Ihren Berechnungen zufolge könnten die Preise für Getreide um bis zu 10% im Rahmen der allgemeinen Inflation steigen. Bei Mehl rechnet sie mit einer Verteuerung von 10 bis 15 Prozent im Laufe des Jahres.

Konkrete Preisentwicklungen im Blick

Huk verwies konkret auf die Preise für griechische Baguettes, die derzeit zwischen 45 und 51 Hrywnja für 300 Gramm liegen. Frisch gebackenes Brot aus hochwertigem Mehl könnte innerhalb eines Jahres sogar die Marke von 150 Hrywnja pro Kilogramm erreichen.

„Es ist kaum jemandem aufgefallen, dass qualitativ hochwertiges Brot die Grenze von 100 Hrywnja pro Kilo bereits deutlich überschritten hat“, so die Expertin.

Derzeit liegt der Durchschnittspreis für Zucker bei 26 bis 28 Hrywnja pro Kilogramm. Auch bei Speiseöl zeichnet sich eine klare Tendenz ab: Zu Beginn des Jahres 2025 kostete eine Flasche (ca. 850 Gramm) noch etwa 50 Hrywnja, heute findet man sie kaum noch unter 61 Hrywnja. Die Bedeutung des Sektors unterstrich Huk mit einem Verweis auf den Exporterlös: Sonnenblumenöl brachte der Ukraine im Jahr 2025 Einnahmen von 5,2 Milliarden US-Dollar.

Die Inflation wird für Februar voraussichtlich auf dem Januar-Niveau von etwa 1 bis 1,1 Prozent verharren. Vor diesem Hintergrund gewinnt die genaue Beobachtung der Preise für Grundnahrungsmittel weiter an Bedeutung. Solche Teuerungen belasten die Kaufkraft der Bevölkerung, die bereits unter den Folgen der Inflation leidet. Verbraucher sollten sich daher auf weitere Veränderungen am Lebensmittelmarkt einstellen und diese in ihrer Haushaltsplanung berücksichtigen.

Die Preisdynamik wird nicht allein durch die Energiekrise bestimmt, sondern ist auch ein Spiegel der allgemeinen wirtschaftlichen Lage.


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