Indien dreht Russland den Ölhahn zu – ein taktisches Manöver für ein Handelsabkommen mit den USA?.
Neue Ausrichtung der indischen Raffinerien
Nach Angaben von TSN.ua: Indische Raffineriebetreiber meiden derzeit den Kauf russischen Rohöls. Diese Entscheidung könnte den Weg für ein Handelsabkommen mit den USA bis März ebnen. Für die Monate März und April 2023 nehmen die Unternehmen keine Angebote für russisches Öl mehr an – ein deutliches Signal für einen energiepolitischen Kurswechsel in Neu-Delhi.
Indien ist der drittgrößte Ölverbraucher und -importeur der Welt. Der Import russischen Öls war bereits im Dezember 2022 auf den niedrigsten Stand seit zwei Jahren gesunken. Dieser Trend steht im Zusammenhang mit dem erklärten Ziel der USA und Indiens, bis März 2023 eine Handelsvereinbarung abzuschließen, wie am 6. Februar 2023 bekanntgegeben wurde.
Strategische Neuausrichtung der Energieversorgung
Zusätzlich untermauert der Konzern Reliance Industries Ltd. diese Wende: Das Unternehmen orderte erstmals seit langer Zeit wieder Öl aus Venezuela statt aus Russland. Auch US-Präsident Donald Trump bestätigte Absprachen mit Indiens Premierminister Narendra Modi über eine Anpassung der indischen Energiepolitik.
«Diese Veränderungen deuten auf das Bestreben Indiens hin, neue Energiequellen zu erschließen und die Wirtschaftsbeziehungen zu den USA zu vertiefen.» - Quelle unbekannt
Die Reduzierung der russischen Ölimporte markiert einen strategischen Schwenk in Indiens Energiepolitik. Hintergrund sind sowohl internationaler Druck als auch das eigene Interesse, die Energiequellen zu diversifizieren. Diese Entwicklung spiegelt zudem eine Vertiefung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Indien und den USA wider, die erhebliche Auswirkungen auf den globalen Ölmarkt und die geopolitischen Beziehungen in der Region haben könnte. Die Annäherung an Washington erfolgt in einer Phase globaler Handels- und Energieu mstrukturierung.
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