Kiew im Schneechaos: So kämpft die Stadt gegen den Verkehrskollaps.

Kiew im Schneechaos: So kämpft die Stadt gegen den Verkehrskollaps
Kiew im Schneechaos: So kämpft die Stadt gegen den Verkehrskollaps

Schneechaos legt Kiew lahm

Nach Angaben von TSN.ua: Ein massiver Schneefall hat die ukrainische Hauptstadt Kiew ins Verkehrschaos gestürzt. Die öffentlichen Verkehrsmittel kommen nur schleppend voran, Straßen sind verstopft. Die Stadtverwaltung Kiew (Kiewer Stadtverwaltung, KMDA) meldet zwar den Einsatz von Räumfahrzeugen und Personal, doch viele Bewohner beklagen den nach wie vor schlechten Zustand der Gehwege.

Am 17. Februar 2023 hielten die Verkehrsprobleme in der Hauptstadt an. Auf mehreren Linien des öffentlichen Nahverkehrs kam es zu erheblichen Verspätungen. Der Verkehrsbetrieb Kyjiwpastrans meldete Beeinträchtigungen auf folgenden Buslinien:

  • Linie 69
  • Linie 33T
  • Linie 44

Die Linie 69 war in Richtung der Metrostation 'Palast Sportu' auf der Dsjuby-Straße verspätet. Die Fahrt der Linie 33T gestaltete sich auf dem Browarskyj-Prospekt schwierig, und bei der Linie 44 gab es Verzögerungen auf der Alischer-Nawoi-Straße.

Großaufgebot im Kampf gegen die Schneemassen

Als Reaktion auf die anhaltenden Schneefälle setzt die städtische Straßenbaugesellschaft 'Kiewawtodor' 256 Spezialfahrzeuge ein. Unterstützt werden sie von 422 Arbeitern in Handräumtrupps. Zusätzlich sind über 2.800 Hausmeister im Einsatz, die die Gehwege und Zufahrten rund um Wohnhäuser freischaufeln. Die Priorität liegt auf der Räumung von Hauptverkehrsadern, Brücken, Steigungen und Gefällstrecken.

Bereits am Vortag, dem 16. Februar 2023, war es zu einem massiven Verkehrszusammenbruch gekommen, obwohl damals 96% der geplanten Fahrzeuge im Einsatz waren. Trotz aller Anstrengungen der Stadtreinigung bleibt die Lage angespannt. Die zahlreichen Beschwerden der Kiewer Bürger zeigen deutlich, dass der Zustand der Fußwege dringend verbessert werden muss. Solche Extremwetterereignisse offenbaren die Verwundbarkeit urbaner Infrastruktur.

Diese Situation unterstreicht die Probleme, mit denen Großstädte bei extremen Wetterbedingungen konfrontiert sind.

Die anhaltenden Verspätungen im Nahverkehr und die schlecht geräumten Gehwege beeinträchtigen den Alltag der Hauptstadtbewohner erheblich und erschweren ihre Mobilität. Die Stadtverwaltung steht nun in der Pflicht, aus diesen Herausforderungen zu lernen und ihre Notfallpläne für künftige Wintereinbrüche zu optimieren.


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