Kuba vor dem Kollaps: Ölreserven reichen nur noch für zwei bis drei Wochen.
Kubas akute Treibstoffnot
Nach Angaben von TSN.ua: Kuba steht kurz vor einer dramatischen Energiekrise. Die verbliebenen Ölvorräte des Landes werden bei derzeitigem Verbrauch nur noch für 15 bis 20 Tage ausreichen. Die Karibikinsel, die seit Jahrzehnten unter einem US-Wirtschaftsembargo leidet, sieht sich nun mit massiven Lieferengpässen konfrontiert. Ursachen sind ausgebliebene Lieferungen aus Mexiko und blockierte Importe aus Venezuela. Experten warnen vor einer drastischen Rationierung von Benzin und Diesel.
Seit Jahresbeginn 2026 hat Kuba lediglich 84.900 Barrel Rohöl aus Mexiko erhalten. Dieser Wert liegt weit unter dem durchschnittlichen Tagesimport des Jahres 2025, der bei etwa 37.000 Barrel lag. Die Gesamtreserven wurden zu Jahresbeginn auf 460.000 Barrel geschätzt – ein Stand, der nun alarmierend schnell schwindet.
Drohende wirtschaftliche Verwerfungen
Analysten befürchten schwerwiegende Folgen für die bereits angeschlagene Wirtschaft.
Jorge Piñon betonte, dass 'sie eine massive Krise an der Hand haben'und unterstrich damit die kritische Lage. Auch der ehemalige US-Präsident Donald Trump äußerte sich und erklärte,
dass 'das kubanische Regime dem Scheitern sehr nahe ist'. Diese Einschätzungen spiegeln die wachsende Sorge um die Stabilität des Landes angesichts der schwindenden Energiebasis wider.
Die mögliche Treibstoffrationierung würde alle Lebensbereiche erfassen und unter anderem folgende Sektoren lähmen:
- den gesamten Transportsektor
- die Versorgungsketten für Güter des täglichen Bedarfs
Dies könnte soziale Spannungen erheblich verschärfen. Aufgrund der internationalen Isolation und bestehender Sanktionen wird es für die Regierung äußerst schwierig sein, kurzfristig alternative Öllieferanten zu finden. Die Fähigkeit des Landes, diese Krise allein zu bewältigen, erscheint mehr als fraglich.
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