Preisprognose für Februar 2024: So stark verteuern sich Grundnahrungsmittel.
Erwartete Preisentwicklung bei Lebensmitteln im Februar 2024
Nach Angaben von TSN.ua: Für den kommenden Monat prognostizieren Experten in der Ukraine spürbare Preissteigerungen bei wichtigen Grundnahrungsmitteln. Die allgemeine Inflationsrate wird voraussichtlich zwischen 1% und 1,1% liegen. Besonders deutlich könnte es bei Eiern werden: Hier wird ein Preissprung von rund 5% erwartet, was einen Preis von 66 bis 70 Hrywnja pro Zehnerpackung bedeuten würde.
Buchweizen dürfte sich um 5–8% verteuern, von derzeit 37–38 Hrywnja auf dann 40–42 Hrywnja pro Kilogramm. Auch Brot wird voraussichtlich um 1,5–2% teurer, während Milchprodukte und Käse mit einem Plus von 2–5% zu rechnen haben. Am stärksten betroffen sind Zitrusfrüchte mit einem prognostizierten Preisanstieg von 10% – Zitronen könnten damit die Marke von 100 Hrywnja pro Kilogramm überschreiten. Solche saisonalen Schwankungen sind typisch, treffen Verbraucher aber in einer ohnehin angespannten Wirtschaftslage besonders.
Welche Faktoren treiben die Preise?
Laut Marktbeobachtern wirken sich vor allem zwei Faktoren aus: die allmähliche Erschöpfung der Gemüsevorräte aus der letzten Ernte und sogenannte "Generator-Zusatzkosten" aufgrund der angespannten Energieversorgung. Andrij Sablowskyj weist darauf hin, dass diese Faktoren weiterhin Druck auf den Markt ausüben werden.
„Die Inflation im Februar könnte sich sogar etwas abschwächen, was den Preisdruck leicht verringern könnte“, — Andrij Schewtschyschyn.
Zusammenfassend müssen sich Verbraucher in der Ukraine im Februar 2024 auf ein deutliches Saison-Hoch bei vielen Produkten einstellen. Die Prognosen der Experten deuten auf ein anhaltendes Preiswachstum hin, was die Sorge vieler Haushalte vor weiter steigenden Lebenshaltungskosten nährt.
Die Gründe für die erwarteten Teuerungen sind vielfältig und reichen von veränderten Lieferbedingungen bis hin zu typischen saisonalen Schwankungen. Die Kombination aus knapper werdenden Vorräten und höheren Produktionskosten verschärft den Preisdruck. Für die Verbraucher bedeutet dies, dass sie bei ihrer Budgetplanung mit höheren Ausgaben für den täglichen Bedarf rechnen sollten.
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