Grenzübergang nach Polen evakuiert: Granate im Gepäck eines Touristen entdeckt.
Gefährlicher Fund an der Grenze zu Polen
Nach Angaben von TSN.ua: An der polnischen Grenzstation Dolhobyczów kam es am frühen Morgen zu einem gefährlichen Zwischenfall. Nach 05:00 Uhr wurde bei einem Reisenden eine Granate entdeckt, woraufhin umgehend 19 Personen in Sicherheit gebracht werden mussten. Der Übergang liegt in der polnischen Woiwodschaft Lublin, gegenüber dem ukrainischen Dorf Uhryniv in der Region Lwiw.
Von der Evakuierung waren folgende Personen betroffen:
- 14 unbeteiligte Zivilisten;
- drei Zollbeamte;
- zwei Grenzschützer.
„Es handelt sich um 14 Zivilpersonen, drei Zollmitarbeiter und zwei Grenzschutzbeamte“, bestätigte der diensthabende Kommandant Łukasz Chomczyński.
Einschränkungen am Grenzübergang Solotwyno
Parallel zu diesem Vorfall sind in der Region weiterhin Einschränkungen am Grenzübergang Solotwyno–Sighetu Marmației in Kraft. Diese wurden am 16. Februar eingeführt und gelten voraussichtlich bis zum 3. April. Grund dafür sind Bauarbeiten an der Brücke über den Fluss Theiß.
Der Vorfall in Dolhobyczów zeigt, wie wichtig ständige Wachsamkeit an den Grenzübergängen ist. Solche Sicherheitsvorfälle stellen die Behörden auch vor logistische Herausforderungen, da andere Übergänge wie der in Solotwyno derzeit nur eingeschränkt passierbar sind. Die schnelle Evakuierung und Koordination der Einsatzkräfte verhinderte in diesem Fall Schlimmeres.
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