Heizung auf Trojeschtschyna wiederhergestellt – Lage am linken Ufer Kiews bleibt angespannt.

Heizung auf Trojeschtschyna wiederhergestellt – Lage am linken Ufer Kiews bleibt angespannt
Heizung auf Trojeschtschyna wiederhergestellt – Lage am linken Ufer Kiews bleibt angespannt

Wärmeversorgung auf Trojeschtschyna wieder in Betrieb

Nach Angaben von TSN.ua: Nach umfangreichen Reparaturen an den Erzeugungsanlagen fließt auf Trojeschtschyna wieder Wärme. Möglich wurde dies durch den ununterbrochenen Einsatz von Notfallteams. Insgesamt waren 840 Mitarbeiter in 176 Brigaden im Einsatz. Um die Arbeiten zu beschleunigen, wurden zusätzlich 83 Teams mit 345 Personen aus anderen Regionen, von Kiewer Unternehmen und der Ukrainischen Eisenbahn angefordert.

Weitere Stadtteile weiterhin betroffen

Am Morgen des 8. Februar waren in den Stadtteilen Darnyzkyj und Dniproskyj noch 1126 Gebäude ohne Heizung. Die Lage dort bleibt schwierig. Besonders kritisch ist die Situation, seit die Darnyzka-Fernwärmezentrale am 3. Februar schwer beschädigt wurde und vorübergehend abgeschaltet werden musste. In der Folge werden über 1000 Wohnhäuser bis zum Ende der aktuellen Heizperiode ohne Wärme bleiben.

Die ohnehin angespannte Versorgungslage wird durch Notabschaltungen der Stromversorgung verschärft, die in Kiew am 7. Februar eingeführt wurden.

Die Wärmeversorgung auf Trojeschtschyna ist wiederhergestellt. Das ist das Ergebnis der rund um die Uhr geleisteten Arbeit der Notfallteams.

Aljona Schkrum, Vertreterin der Stadtverwaltung

Sie wies zudem darauf hin, dass die 'Situation im linksufrigen Teil Kiews aufgrund der Abschaltung des Heizkraftwerks 4 weiterhin schwierig ist'.

Die Wiederinbetriebnahme der Heizung auf Trojeschtschyna ist ein wichtiger Schritt für den Komfort der Bewohner. In anderen Teilen der Hauptstadt, insbesondere in Darnyzkyj und Dniproskyj, bleibt die Lage jedoch kritisch. Die vorübergehende Stilllegung des Darnyzka-Heizkraftwerks und die Notstromabschaltungen unterstreichen die prekäre Energiesituation in Kiew. Diese erfordert weiterhin die volle Aufmerksamkeit der Stadtverwaltung und staatlicher Stellen. Die Ergebnisse der Wiederaufbauarbeiten könnten künftige Pläne zur Verbesserung der Energieinfrastruktur maßgeblich beeinflussen.


Lesen Sie auch

Werbung