New York zählt 18 Todesopfer nach historischer Kältewelle.
Eine historische Frostperiode trifft New York
Nach Angaben von TSN.ua: New York hat eine der längsten und kältesten Kälteperioden seit den 1960er Jahren durchlitten. Vom Ende Januar 2023 an blieb das Thermometer in der Stadt 13 Tage lang ununterbrochen unter dem Gefrierpunkt. Diese extreme Wetterlage forderte einen tragischen Tribut: Mindestens 18 Menschen kamen ums Leben. Solch anhaltender Frost ist für die Metropole, in der die Temperaturen zu dieser Jahreszeit normalerweise bei etwa +4°C liegen, ein außergewöhnliches Ereignis.
Bereits am 27. Januar 2023 meldeten die Behörden mindestens zehn Todesfälle, bei denen die Leichen im Freien aufgefunden wurden. Als Reaktion auf die lebensbedrohlichen Bedingungen rief die Stadtverwaltung bereits am 19. Januar 2023 den Notstand aus. In dessen Rahmen fanden rund 1400 Menschen Schutz in Notunterkünften, und mindestens 150 Sozialarbeiter waren im Einsatz, um Obdachlose von der Straße zu holen.
Die humanitären Folgen der Extremkälte
Die Krise offenbarte die besondere Gefährdung vulnerabler Gruppen, vor allem wohnungsloser Menschen. Bürgermeister Zogran Mamdani äußerte sich betroffen zu den Vorfällen:
„Jeder dieser Todesfälle ist eine Tragödie, und die Stadt steht den Familien der Verstorbenen weiterhin bei.“ - Zogran Mamdani
Die Maßnahmen der Stadt, obwohl umfangreich, konnten nicht alle verhindern. Die Zahl der Opfer wirft Fragen zur langfristigen Vorsorge in Millionenstädten auf. Solche Extremereignisse könnten im Zuge des Klimawandels häufiger werden und erfordern angepasste Notfallpläne. Die Kältewelle war somit nicht nur ein meteorologisches, sondern auch ein soziales und infrastrukturelles Stresstest für New York.
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