Vandalismus an Shewtschenko-Denkmal in Serbien: Ukraine fordert Aufklärung.

Vandalismus an Shewtschenko-Denkmal in Serbien: Ukraine fordert Aufklärung
Vandalismus an Shewtschenko-Denkmal in Serbien: Ukraine fordert Aufklärung

Schwarze Farbe attackiert Denkmal in Novi Sad

Nach Angaben von TSN.ua: Unbekannte Täter haben in der serbischen Stadt Novi Sad ein Denkmal für den ukrainischen Nationaldichter Taras Schewtschenko mit schwarzer Farbe beschmiert und beschädigt. Die Skulptur war erst im Jahr 2021 errichtet worden, initiiert von der ukrainischen Gemeinschaft vor Ort. Die Errichtung des Denkmals geht auf eine Vereinbarung der Staatspräsidenten der Ukraine und Serbiens aus dem Jahr 2018 zurück, was seine besondere symbolische Bedeutung unterstreicht. Solche Denkmäler sind oft mehr als nur Kunst im öffentlichen Raum.

Diplomatischer Protest und Forderung nach Konsequenzen

Die ukrainische Botschaft in Serbien hat die örtlichen Strafverfolgungsbehörden umgehend aufgefordert, den Vorfall zu untersuchen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Die Diplomaten betonten, dass Vandalismus an einem solchen Kulturobjekt nicht nur das kulturelle Erbe schädige, sondern auch die bilateralen Beziehungen belasten könne. Die Schändung des Schewtschenko-Denkmals, eines zentralen Symbols ukrainischer Kultur, hat unter Ukrainern in Serbien und international Empörung ausgelöst. Die Tat wirft ein Schlaglicht auf die politische Sensibilität von Kulturdenkmälern im Ausland.

Der Vorfall macht deutlich, wie wichtig der Schutz kultureller Symbole für die nationale Identität und den internationalen Austausch ist. Das Denkmal war mit der Absicht errichtet worden, die ukrainisch-serbischen Beziehungen zu stärken. Seine Beschädigung könnte nun genau das Gegenteil bewirken. Es ist entscheidend, dass die Behörden alles tun, um solche Vorfälle künftig zu verhindern und damit zum Erhalt des kulturellen Erbes und einem friedlichen Miteinander beizutragen.


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