Fünf Jahre Krieg: Warum Russland seine zentralen Kriegsziele verfehlt.

Fünf Jahre Krieg: Warum Russland seine zentralen Kriegsziele verfehlt
Fünf Jahre Krieg: Warum Russland seine zentralen Kriegsziele verfehlt

Die Lage an der Front

Nach Angaben von TSN.ua: Das fünfte Jahr des großangelegten russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine beginnt mit bemerkenswerten Erfolgen der ukrainischen Streitkräfte (AFU) auf dem Schlachtfeld. Diese Entwicklung widerlegt russische Behauptungen über einen unausweichlichen Sieg. Laut dem Institute for the Study of War (ISW) ist es Russland nicht gelungen, seine ursprünglichen Ziele zu erreichen. So konnte es beispielsweise nicht die vier Gebiete unter seine Kontrolle bringen, die es im Jahr 2022 völkerrechtswidrig annektiert hatte. Bis Ende Februar 2026 hatten die ukrainischen Truppen bedeutende Geländegewinne erzielt und mindestens 183 Quadratkilometer Territorium zurückerobert.

Die Frontlage bleibt dynamisch. Seit Dezember 2023 haben die AFU in den Bereichen Nowopawliwka, Oleksandriwka und Huljajpole etwa 200 Quadratkilometer befreit. Diese Erfolge belegen die aktiven Bemühungen der ukrainischen Truppen, die Kontrolle über ihr Territorium zurückzugewinnen. Trotzdem beharrt die russische Seite auf ihrer Position. Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, erklärte dazu:

„Die Ziele der Spezialoperation sind bisher noch nicht vollständig erreicht“ - Dmitri Peskow

Kriegsziele und ihre Folgen

Die Kriegsziele, die Putin zu Beginn der Invasion formulierte, umfassten die sogenannte 'Entnazifizierung' und 'Entmilitarisierung' der Ukraine. Angesichts der Widerstandsfähigkeit und der Fähigkeit der ukrainischen Streitkräfte, verlorenes Gebiet zurückzuerobern, erscheint die Umsetzung dieser Ziele jedoch immer unwahrscheinlicher. Die militärische Lage zeigt, dass der Krieg in eine neue Phase eingetreten ist. Die Erfolge der AFU unterstreichen, dass der Kampf um die territoriale Integrität der Ukraine weitergeht.

Vor dem Hintergrund der ukrainischen Geländegewinne zeichnen sich derzeit Veränderungen im strategischen Gleichgewicht an der Front ab, die den weiteren Konfliktverlauf beeinflussen könnten. Die Realität auf dem Schlachtfeld steht im klaren Widerspruch zu den wiederholten russischen Erfolgsmeldungen. Die Entwicklung in der Ukraine ist von entscheidender Bedeutung, da sie nicht nur den Kriegsverlauf, sondern auch die Zukunft der gesamten Region bestimmen wird. Der Konflikt hat bereits jetzt tiefgreifende Auswirkungen auf die europäische Sicherheitsordnung.


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