Letzte Frist für Rentner im Ausland: Identifizierung bis 31. Dezember sichert Rentenzahlungen.
Identitätsprüfung für ukrainische Rentner im Ausland
Nach Angaben von TSN.ua: Ukrainische Rentner, die sich vorübergehend im Ausland aufhalten, müssen sich bis zum 31. Dezember 2023 persönlich identifizieren lassen. Andernfalls droht die Sperrung ihrer Rentenzahlungen. Das hat der Ukrainische Rentenfonds mit Nachdruck gefordert, um die Kontinuität der Leistungen zu gewährleisten. Diese jährliche Pflicht betrifft alle, die außerhalb der Ukraine leben.
Mögliche Verfahren zur Identifizierung
Die Identitätsprüfung kann auf verschiedenen Wegen erfolgen:
- Online über eine mobile App,
- per Videoanruf oder
- über diplomatische Vertretungen im Ausland.
Besonders wichtig ist eine Meldung an den Rentenfonds für Personen, die aus vorübergehend besetzten Gebieten stammen. Sie müssen bestätigen, dass sie keine Rentenzahlungen von Russland erhalten. Diese Regelung dient dazu, Doppelzahlungen zu verhindern und die Mittel korrekt zuzuordnen.
Die Dringlichkeit wird durch eine aktuelle Zahl unterstrichen: Bereits 337.000 Personen haben ihre Zahlungen wegen unterbliebener Identifizierung oder fehlender Bescheinigung über keine russischen Leistungen ausgesetzt bekommen. Eine verspätete Erfüllung der Auflagen kann somit zu erheblichen finanziellen Engpässen führen.
Für Rückfragen und Unterstützung steht ein Kontaktzentrum zur Verfügung: Telefon 0800 503 753, (044) 281 08 70 oder (044) 281 08 71. Eine rechtzeitige und korrekte Vorgehensweise ist der sicherste Weg, um die Rentenzahlungen auch von abroad aus weiter zu beziehen.
Diese Meldung ist für alle ukrainischen Rentner außerhalb des Landes von großer Bedeutung, da sie die zwingende Einhaltung der Rentenfonds-Vorgaben betont, um finanzielle Nachteile abzuwenden.
Das eingeführte Identifizierungsverfahren soll die Stabilität der Rentenleistungen sichern – ein besonders kritisches Anliegen in der aktuellen wirtschaftlichen Lage. Rentner sollten diese Frist daher unbedingt ernst nehmen und die erforderlichen Schritte umgehend einleiten.
Lesen Sie auch
- Mehr als 300 Ukrainer in russischer Gefangenschaft gestorben: 518 Ermittlungsverfahren wegen Folter
- 13 Stunden im Bunker: Odessaer NMT wird zum Härtetest – Lubinez fordert Konsequenzen vom Bildungsministerium
- Ukrainische Sicherheitsbehörden decken groß angelegte Mobilisierungs-Umgehungsnetzwerke auf: Gefälschte Dokumente zu horrenden Preisen
- Letzter Aufruf für Ukrainer mit Papier-Arbeitsbüchern: Bis zu diesem Datum muss die Digitalisierung erfolgen
- Wasser und Sumpf auf 260 Hektar: Gedenkstätte bei Kiew steht vor massiven Problemen
- 2026: Familien von gefangenen oder vermissten Soldaten können Wohnkostenzuschüsse umschreiben lassen

