Festnahme in Kiew: Mann verspottete Gedenkstätte für die Opfer des Maidan.
Mann nach Entweihung einer Gedenkstätte festgenommen
Nach Angaben von TSN.ua: Die Polizei in Kiew hat einen 37-jährigen Einwohner der Stadt festgenommen. Der Mann hatte am 25. Februar eine Gedenkstätte für die ukrainischen Opfer des Maidan verspottet und sich respektlos über das Andenken der Toten geäußert. Ein Video des Vorfalls tauchte am 26. Februar in sozialen Netzwerken auf. Um unerkannt zu bleiben, hatte sich der Mann vor der Aufnahme seinen Schnurrbart abrasiert.
Die Festnahme erfolgte an dessen Wohnort. Anschließend wurde er in ein Untersuchungsgefängnis gebracht. Zu seinen Motiven konnte der Festgenommene laut Polizeiangaben keine Erklärung abgeben. Die Ermittlungen dauern an, um die genauen Umstände des Vorfalls aufzuklären.
Breite Empörung in der Öffentlichkeit
Der Fall löste in der ukranischen Gesellschaft große Empörung aus. Die Ehrung der Toten der Revolution der Würde ist in der Ukraine ein zutiefst sensibles Thema. Die Polizei und Menschenrechtsorganisationen betonen die Bedeutung des Schutzes des Gedenkens an die Opfer. Derartige respektlose Handlungen können in der Bevölkerung Zorn und Entsetzen auslösen.
Das Ziel der Ermittlungen ist es nicht nur, den Schuldigen zur Rechenschaft zu ziehen, sondern auch künftigen derartigen Vorfällen vorzubeugen.
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