Kiew kämpft mit Wassermassen: Unterführung bei U-Bahn-Station Olympiyskaya überflutet.
Überschwemmung in der ukrainischen Hauptstadt
Nach Angaben von TSN.ua: In Kiew ist es zu einer schweren Überflutung gekommen. Betroffen ist ein unterirdischer Fußgängertunnel in der Nähe der Metrostation 'Olimpijska'. Wie der städtische U-Bahn-Betrieb mitteilte, blieb das eigentliche Stationsgelände jedoch trocken. Die Wassermassen ergossen sich über die Fahrbahn nahe der Station 'Politechnitschnyj instytut'. Von dort aus erstreckte sich der reißende Strom über mehrere Straßenzüge bis hin zum Berestejskyj-Prospekt.
Die Lage in der Metropole hat sich dadurch deutlich verschärft. Als mögliche Ursache für das plötzliche Hochwasser gilt das starke Tauwetter am 8. Februar, das viele Straßen der Stadt in reißende Bäche verwandelte. Der Kiewer Metrobetrieb stellte klar:
„Es handelt sich um den städtischen Teil des Tunnels. In der U-Bahn-Station selbst tritt kein Wasser aus.“
Alte Infrastruktur an ihren Grenzen
Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die maroden Zustände der städtischen Infrastruktur. Durch den Klimawandel häufen sich extreme Wetterereignisse wie Starkregen oder plötzliche Schneeschmelze, die die veralteten Kanalsysteme überfordern. Experten fordern seit langem eine grundlegende Überholung der Entwässerungssysteme, um solche Szenarien künftig zu verhindern.
Die zuständigen Dienste stehen vor der Herausforderung, schnell zu reagieren, um die Sicherheit der Bewohner zu gewährleisten und Verkehrswege freizuhalten.
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