Massenangriff mit Drohnen: Luftalarm in Kiew und mehreren Regionen.
Luftalarm in der Ukraine
Nach Angaben von TSN.ua: In Kiew und mehreren ukrainischen Regionen wurde Luftalarm ausgelöst. Grund ist eine massive Angriffswelle mit Kampfdrohnen durch russische Streitkräfte. Am 13. Februar 2023 wurde die Drohnengefahr in der Hauptstadt und angrenzenden Gebieten bereits dreimal gemeldet. Solche Angriffe gehören mittlerweile zur traurigen Realität des Kriegsalltags.
Die Luftlage zeigt bis 22:40 Uhr Bedrohungen in nördlichen, südlichen, östlichen und westlichen Gebieten der Ukraine. In der Region Riwne gab es am Freitag, dem 13. Februar, mehrere Explosionen, und in der Stadt Sarny waren laute Detonationen zu hören. Zudem griff die Russische Föderation in dieser Nacht die Hafenstadt Odessa mit Kampfdrohnen an.
Flugrouten der Angreifer
Nach aktuellen Erkenntnissen bewegen sich die Drohnen im Raum Kiew und im Umland aus nördlicher Richtung auf die Hauptstadt und Browary zu. In Zentral- und Ostukraine steuern Angriffsdrohnen von Süden her die Stadt Dnipro an. Im Norden sind die Gebiete Sumy – angegriffen von Norden – und die Region Riwne, insbesondere in Richtung des Ortes Klessiw, bedroht.
- Im Süden wurde ein feindliches Ziel in der Region Odessa registriert, das sich auf den Ort Katlabuh zubewegt.
- In der Region Kiew fliegen Drohnen aus Norden in Richtung Wyschhorod.
- Die Region Sumy ist ebenfalls gefährdet: Ein feindliches Ziel südlich von Sumy bewegt sich westwärts.
- In der Region Odessa wurde ein unbemanntes Fluggerät östlich von Bolhrad erfasst, das einen Kurs nach Norden hält.
Die Lage verdeutlicht die anhaltende Bedrohung, der die Ukraine im Krieg ausgesetzt ist. Drohnen als moderne Waffe werden in diesem Konflikt immer häufiger eingesetzt, was auf eine weitere Eskalation hindeutet. Für die Zivilbevölkerung ist es entscheidend, Sicherheitsvorkehrungen strikt zu befolgen und auf mögliche Angriffe vorbereitet zu sein, um Risiken für Leben und Gesundheit zu minimieren. Solche Vorfälle beeinflussen nicht nur die Sicherheit im Land, sondern auch die Beziehungen zu internationalen Partnern.
Lesen Sie auch
- Drei Fliegerbomben auf Slowjansk: 17-Jährige unter den Verletzten
- Tödlicher Beschuss in der Dnipropetrowsker Region: Eine Frau stirbt, fünf Verletzte und ein Tankstellenbrand
- Schwere Drohnenangriffe auf Saporischschja, Slowjansk und Konotop: Zahl der Verletzten steigt, Tote gemeldet
- Tote und Verletzte bei nächtlichen Angriffen auf Charkiw und Tschuhujiw
- Bis Ende 2026: Wiederaufbau der Brücke in Satoka mit über 15 Millionen gefördert
- Flugverkehr in Vilnius eingestellt: Unbekanntes Objekt aus Belarus löst Alarm aus

