Ein kleiner Junge und die Angst vor der U-Bahn: Wie eine Metro-Mitarbeiterin half.

Ein kleiner Junge und die Angst vor der U-Bahn: Wie eine Metro-Mitarbeiterin half
Ein kleiner Junge und die Angst vor der U-Bahn: Wie eine Metro-Mitarbeiterin half

Hilfe auf der U-Bahn-Station

Nach Angaben von TSN.ua: Auf der Kiewer Metrostation "Chreschtschatyk" erhielt der zweieinhalbjährige Gleb Unterstützung von der Metro-Angestellten Walentina Jeryschewa. Der Junge hatte große Angst vor den einfahrenden Zügen. Walentina, die seit 31 Jahren für die Kiewer Metro arbeitet, gelang es, das Kind zu beruhigen und ihm dabei zu helfen, seine Furcht zu überwinden.

Glebs Mutter Anna schilderte, dass ihr Sohn seit dem erschreckenden Erlebnis nicht einmal mehr in die Nähe der U-Bahn gehen wollte. Als die Familie die Rolltreppe hinuntergefahren war und Gleb auf dem Bahnsteig stand, überkam ihn die Panik. Er realisierte, dass es kein Zurück mehr gab.

„Auf dem Bahnsteig begriff mein Sohn, dass er nirgendwohin fahren konnte – es war beängstigend, er wollte zurück“, erklärte sie.

Walentina Jeryschewa, die als Aufsicht für die Rolltreppen zuständig ist, trat auf den Jungen zu und begrüßte ihn freundlich. Sie sagte zu ihm: „Guten Tag! Komm mal her, schau, wie viele besondere Knöpfe ich hier auf meiner Schaltkonsole habe.“ Diese einfache Geste half Gleb, seine Angst abzubauen und sich auf etwas Interessantes zu konzentrieren. Solche kleinen Ablenkungen können für Kinder in überwältigenden Situationen entscheidend sein.

Dank der einfühlsamen und professionellen Hilfe von Walentina konnte der Junge seine Angst überwinden. Dieser Vorfall zeigt beispielhaft, welch positiven Einfluss das Personal des öffentlichen Nahverkehrs auf die Fahrgäste haben kann. Annas Dankbarkeit für Walentinas Einsatz kannte keine Grenzen, denn die Mitarbeiterin wurde in dieser Situation zur echten Retterin.

Menschlichkeit im öffentlichen Verkehr

Die Begebenheit unterstreicht, wie wertvoll Menschlichkeit und Professionalität bei Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr sind. Sie können das emotionale Befinden der Passagiere, insbesondere von Kindern, maßgeblich verbessern. Solche Geschichten demonstrieren, dass oft schon kleine Gesten ausreichen, um die Wahrnehmung einer bedrohlichen Situation zu verändern und Menschen dabei zu helfen, alltägliche Ängste zu bewältigen.


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