Aus dem All dokumentiert: Astronaut filmt Raketenangriff auf Kiew.
Raketenangriff aus der Weltraum-Perspektive
Nach Angaben von TSN.ua: Ein Astronaut an Bord der Internationalen Raumstation (ISS) hat am 27. Dezember 2025 einen russischen Raketenangriff auf Kiew aufgezeichnet. Der YouTube-Kanal AstronautiCAST veröffentlichte das eindrückliche Filmmaterial. Das beschleunigte Video, das die Ereignisse im Sechsfachen der Normalgeschwindigkeit zeigt, hat eine Länge von 33 Minuten und ermöglicht eine detaillierte Beobachtung des Geschehens. Solche Aufnahmen aus der Umlaufbahn sind selten und zeigen die globale Dimension dieses Konflikts.
Ziel und Aufklärung aus dem Orbit
Die Aufnahmen belegen Explosionen im Gebiet des Tripilsker Wärmekraftwerks. Laut den Angaben zum Video haben die russischen Raketen Kiew selbst jedoch nicht erreicht. Die Astronautin Kimiya Yui fotografierte die Blitze am Boden, die die ukrainische Hauptstadt umgaben. Der Kanal AstronautiCAST stellt dabei klar:
„Die Lichtblitze rund um Kiew ähneln keinen natürlichen Phänomenen wie Blitzen oder Meteoriten: Es handelt sich um Explosionen.“
Die Erstellung des Videos basiert auf 3300 Einzelfotos, was den Umfang der dokumentierten Ereignisse und die Bedeutung dieser Art von Beweissicherung unterstreicht. Dieses Zeugnis aus dem Weltraum gewährt einen einzigartigen Blick auf moderne Kriegsführung und ihre Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung.
Der Vorfall verdeutlicht die Fortdauer des Krieges in der Ukraine und seine verheerenden Folgen für Unbeteiligte. Gleichzeitig zeigt er, wie wichtig eine lückenlose Dokumentation militärischer Handlungen für die internationale Gemeinschaft ist. Solche Aufnahmen aus dem All können als Beweismittel dienen und helfen, die Situation vor Ort einzuordnen und den Opfern des Konflikts beizustehen.
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