Russlands massiver Raketen- und Drohnenangriff: Die Bilanz der ukrainischen Luftabwehr.
Eine der größten Angriffswellen seit Kriegsbeginn
Nach Angaben von TSN.ua: Am 26. Februar hat Russland einen massiven Luftangriff auf die Ukraine geflogen. Insgesamt kamen dabei 459 Lenkwaffen und Drohnen zum Einsatz. Dieser koordinierte Schlag zählt zu den umfangreichsten Angriffen mit Flugkörpern in der jüngeren Vergangenheit.
Die detaillierte Aufschlüsselung der eingesetzten Waffen zeigt das Ausmaß der Attacke. Die russischen Streitkräfte feuerten ab:
- 2 seegestützte Marschflugkörper vom Typ 'Zirkon',
- 11 ballistische Raketen der Typen 'Iskander-M' und 'S-400',
- 24 Marschflugkörper des Typs Ch-101,
- 2 luftgesteuerte Lenkraketen Ch-69,
- 420 Angriffsdrohnen.
Bis 10:00 Uhr konnten die ukrainischen Luftabwehrkräfte nach eigenen Angaben 406 dieser Ziele abschießen oder außer Gefecht setzen. Dennoch gelangten 5 ballistische Raketen und 46 Kampfdrohnen an 32 verschiedenen Orten durch. An 15 weiteren Stellen verursachten Trümmerteile Schäden.
Betroffene Regionen und internationale Besorgnis
Von dem Angriff waren unter anderem die Gebiete um Kiew, Charkiw, Saporischschja, Krywyj Rih und Poltawa betroffen. Als Reaktion auf die Bedrohungslage setzte das polnische Militär Kampfflugzeuge in Alarmbereitschaft. Diese Eskalation unterstreicht die wachsende Spannung in der Region und sorgt international für Besorgnis.
Der massive Raketenbeschuss zeigt nicht nur die militärische Aggression Russlands, sondern auch die zunehmende Gefahr für die Zivilbevölkerung in der Ukraine.
Die Reaktion Polens deutet auf eine mögliche Verstärkung der militärischen Präsenz in der Region hin, was die Sicherheitslage in Ostmitteleuropa weiter beeinflussen könnte. Diese Ereignisse machen deutlich, wie dringend die Ukraine internationale Unterstützung benötigt und dass diplomatische Anstrengungen zur Deeskalation verstärkt werden müssen. Der Krieg in der Ukraine bleibt eine direkte Bedrohung für die europäische Sicherheitsordnung.
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