Russlands Angriff auf Kostjantyniwka: Phosphor und Fliegerbomben bedrohen 2000 Zivilisten.

Russlands Angriff auf Kostjantyniwka: Phosphor und Fliegerbomben bedrohen 2000 Zivilisten
Russlands Angriff auf Kostjantyniwka: Phosphor und Fliegerbomben bedrohen 2000 Zivilisten

Militärische Angriffe auf Kostjantyniwka

Nach Angaben von TSN.ua: Russische Truppen setzen ihren Angriff auf die Stadt Kostjantyniwka im Gebiet Donezk fort und greifen dabei zu Phosphorgeschossen und Fliegerbomben. Diese Angriffe stellen eine akute Gefahr für die Zivilbevölkerung dar, die noch in der Stadt ausharrt. Etwa 2000 Zivilpersonen sind in Kostjantyniwka verblieben und sind durch die von den russischen Streitkräften angewandte Taktik der verbrannten Erde unmittelbar bedroht.

Die Angriffe erfolgen unter Einsatz von Drohnen sowie Fliegerbomben, darunter auch FAB-1500-Bomben. Der Dammbruch bei Osykowe wurde durch den Einsatz einer FAB-3000-Bombe verursacht, was zu einer Überflutung eines Abschnitts der Straße zwischen Druschkiwka und Kostjantyniwka führte. Die Zerstörung einer Brücke in Kostjantyniwka erschwert zudem die Logistik und die Bewegung von Menschen und Gütern erheblich. Diese gezielten Zerstörungen der Infrastruktur sind ein typisches Merkmal der aktuellen russischen Kriegsführung in der Region.

Das 28. separate mechanisierte Bataillon stellt fest: 'Kostjantyniwka. Die brutale Realität einer Stadt, die die Russen von der Landkarte tilgen wollen.'

Die ukrainischen Soldaten betonen: 'Wir kämpfen nicht gegen eine Armee, sondern gegen das pure Böse. Und der einzige Weg für uns, in Frieden zu leben, ist, es aufzuhalten.' Militärische Analysen deuten darauf hin, dass Russland einen neuen Großangriff vorbereitet, was die Lage in der Region weiter verschärfen könnte.

Verschärfung der humanitären Not

Die Situation in Kostjantyniwka spiegelt die Eskalation der Kämpfe im Gebiet Donezk wider, bei der Zivilisten zu Opfern von Offensivoperationen werden. Der Einsatz verbotener Munition wie Phosphorbomben ruft in der internationalen Gemeinschaft ernste Besorgnis über die Einhaltung des humanitären Völkerrechts hervor. Die Zerstörung der Infrastruktur, insbesondere von Brücken und Straßen, behindert humanitäre Hilfe und Evakuierungen massiv. Dies droht, die ohnehin prekäre humanitäre Lage in der gesamten Region weiter zu einer ausgewachsenen Katastrophe anwachsen zu lassen.


Lesen Sie auch

Werbung