Angriff auf Süd-Ukraine: Stromausfälle in Gebieten von Mykolajiw und Cherson.
Frühmorgendlicher Drohnenangriff
Nach Angaben von TSN.ua: Ein russischer Drohnenangriff in den frühen Morgenstunden des 13. Februar hat die Energieinfrastruktur in den südukrainischen Gebieten Mykolajiw und Cherson beschädigt. In der Folge kam es zu großflächigen Stromausfällen in Teilen der Region. Diese Angriffe auf lebenswichtige Versorgungseinrichtungen sind Teil einer seit langem andauernden Taktik im Krieg.
Folgen für die Versorgung
In der Region Mykolajiw wurden Energieanlagen getroffen, wodurch mehrere Ortschaften im Bezirk Baschtanka ohne Strom sind. Auch in der Stadt Cherson selbst fiel zeitweise die Elektrizität aus. Die Wasserversorgung der Stadt wird vorübergehend mit Generatoren aufrechterhalten, bis die Stromnetze repariert sind. Für die betroffene Bevölkerung stehen sogenannte 'Punkte der Unbeugsamkeit' bereit, an denen Menschen ihre elektronischen Geräte aufladen und sich aufwärmen können.
Laut Jaroslaw Schank, einem Vertreter der Lokalverwaltung,
„arbeiten wir mit Hochdruck daran, den Strom so schnell wie möglich in die Häuser unserer Menschen zurückzubringen“. Serhij Lysak fügte hinzu, dass
„es glücklicherweise keine Todesopfer gab und entstandene Brände schnell gelöscht werden konnten“. Die Lage sei unter Kontrolle, und die Einsatzkräfte konzentrierten sich nun voll auf die Wiederherstellung der Stromversorgung.
Der Angriff unterstreicht die anhaltende Gefährdung der zivilen Infrastruktur in der Ukraine, insbesondere der Energienetze. Die Wiederherstellung der Stromversorgung in den betroffenen Regionen ist vor allem in der kalten Jahreszeit überlebenswichtig. Für die lokalen Behörden hat die Sicherstellung von Zugang zu Elektrizität und Wasser oberste Priorität, um die Härten für die Zivilbevölkerung zu lindern.
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