Angriff auf acht Regionen: Strom, Heizung und Wasser ausgefallen.
Was über den massiven Angriff auf die Ukraine am 17. Februar bekannt ist
Nach Angaben von TSN.ua: In der Nacht zum 17. Februar griffen russische Streitkräfte massiv zivile, kritische und logistische Infrastruktur in der Ukraine an. Die Folgen sind gravierend: In mehreren Regionen fielen die Warmwasserversorgung und die Heizung aus.
Von den Angriffen waren acht Verwaltungsgebiete (Oblaste) betroffen, darunter:
- Sumy
- Saporischschja
- Dnipropetrowsk
- Tschernihiw
- Odessa
- Poltawa
- Iwano-Frankiwsk
Die russischen Treffer beschädigten zudem die Eisenbahninfrastruktur in den Gebieten Donezk, Sumy, Dnipropetrowsk und Tschernihiw. Stromausfälle wurden in den Oblasten Odessa, Saporischschja, Donezk, Dnipropetrowsk und Charkiw registriert. Solche koordinierten Angriffe auf die Lebensadern des Landes zielen darauf ab, die Widerstandskraft der Zivilbevölkerung zu brechen.
Im Gebiet Dnipropetrowsk hatten die Angriffe besonders schwerwiegende Folgen: Unternehmen, Wohnhäuser und Verwaltungsgebäude in fünf Bezirken wurden beschädigt. In der Oblast Kirowohrad geriet ein Privathaus durch eine Drohne in Brand. In Odessa führten Einschläge zu Verletzten und Problemen bei der Wasserversorgung.
Der ukrainische Vizepremierminister und Minister für Gemeinden und Territorien, Oleksij Kuleba, bestätigte den Angriff und unterstrich die Ernsthaftigkeit der Folgen.
Die Unterbrechung von Wasser- und Wärmeversorgung stellt für die betroffene Bevölkerung eine zusätzliche extreme Belastung dar, die bereits unter den Auswirkungen des lang andauernden Krieges leidet.
Die Situation erfordert nun dringende staatliche Maßnahmen, um die Infrastruktur wiederherzustellen und die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten. Der massive Angriff vom 17. Februar unterstreicht die wachsende Bedrohung für die zivile Infrastruktur im anhaltenden Konflikt. Die Wiederherstellung grundlegender Versorgungsleistungen ist eine der dringlichsten Aufgaben für die Ukraine.
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