Angriff auf Odessa: Teile der Stadt ohne Wasser nach Treffer auf Energieinfrastruktur.

Angriff auf Odessa: Teile der Stadt ohne Wasser nach Treffer auf Energieinfrastruktur
Angriff auf Odessa: Teile der Stadt ohne Wasser nach Treffer auf Energieinfrastruktur

Raketenangriff auf die Region Odessa am 12. Februar 2023

Nach Angaben von TSN.ua: Die russische Armee griff am 12. Februar 2023 die Region Odessa an und beschädigte dabei kritische Energieanlagen. Das getroffene Objekt war bereits die 31. große Umspannstation des Unternehmens DTEK in der Oblast Odessa, die durch den Feind zerstört wurde. Dieser Schlag gegen das Energiesystem hatte schwerwiegende Folgen für die Zivilbevölkerung.

Infolge des Beschusses fielen mehrere Anlagen der Wasserversorgung in Odessa aus. Von der Unterbrechung der Wasserversorgung betroffen sind:

  • der Kiewer Stadtbezirk von Odessa;
  • Teile des Chadschybejskyj-Bezirks;
  • die Dörfer Lymanka und Chervonyj Chutir;
  • die Wohngebiete "Rajduschynyj", "Sowinjon 1–5" und "Tschornomorka";
  • sowie die Wohnanlage "Tajirow".

Zudem wird in den Stadtbezirken Chadschybejskyj und Prymorskyj ein deutlich niedrigerer Wasserdruck gemeldet.

Notabschaltungen der Stromversorgung

Bereits am 11. Februar 2023 waren aufgrund russischer Angriffe auf ukrainische Infrastruktur Notabschaltungen der Stromversorgung notwendig geworden. Diese Angriffe auf lebenswichtige Systeme beeinträchtigen das Alltagsleben der Bevölkerung und destabilisieren die Region weiter. Solche Attacken auf die Energieversorgung sind ein wiederkehrendes Muster in diesem Krieg.

Die gezielten Treffer auf die Energieinfrastruktur der Ukraine, insbesondere in der Region Odessa, sind Teil einer anhaltenden russischen Strategie zur Schwächung kritischer Versorgungseinrichtungen. Die Zerstörung von Umspannwerken und die daraus resultierenden Ausfälle der Wasserversorgung in Großstädten verschärfen die humanitäre Lage für eine Bevölkerung, die bereits unter den Folgen des Krieges leidet. Dieser Vorfall unterstreicht erneut die dringende Notwendigkeit, Energieanlagen besser zu schützen und die Grundversorgung der Zivilbevölkerung auch unter Kriegsbedingungen sicherzustellen.


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