Infrastruktur in Odessa und Burschtyn zerstört: Angriff lässt Städte frieren und ohne Wasser.

Infrastruktur in Odessa und Burschtyn zerstört: Angriff lässt Städte frieren und ohne Wasser
Infrastruktur in Odessa und Burschtyn zerstört: Angriff lässt Städte frieren und ohne Wasser

Russischer Großangriff auf die Ukraine

Nach Angaben von TSN.ua: Bei einem massiven russischen Angriff auf die Ukraine am 17. Februar 2023 wurden Teile von Odessa und die Stadt Burschtyn von der Wasserversorgung und Heizung abgeschnitten. Der nächtliche Angriff hat die Bewohner dieser Regionen schwer getroffen und zu erheblichen Versorgungsengpässen geführt.

Wasserknappheit in Odessa

Die Lage in Odessa ist besonders kritisch, da die Wasserversorgung in mehreren Stadtteilen komplett zusammengebrochen ist. Betroffen sind unter anderem:

  • Der Kiewer Stadtbezirk
  • Teile des Chadschybejskyj-Bezirks
  • Die Dörfer Lymanka und Tscherwonyj Chutir
  • Die Wohngebiete "Rajduschynyj", "Sowinjon 1–5", "Tschornomorka" und die Wohnungsbaugenossenschaft "Tajirow"

In Burschtyn verschärft sich die Situation zusätzlich: Nach den Explosionen am Morgen während des Luftalarms ist nicht nur die Wasserversorgung, sondern auch die Fernwärme ausgefallen. Solche Angriffe auf die kritische Infrastruktur treffen die Zivilbevölkerung besonders hart, vor allem in der kalten Jahreszeit.

Der Angriff auf Odessa wurde mit Drohnen geführt, die erhebliche Schäden anrichteten. Getroffen wurden Infrastrukturanlagen, ein Wohnhochhaus, ein Geschäft, eine Werkstatt und mehrere Garagen. Drei Menschen wurden bei dem Angriff verletzt. Bereits in der Nacht zum 15. Februar 2023 hatte ein Drohnenangriff auf die Region Odessa zu Stromausfällen geführt. Diese gezielten Attacken zeigen eine bedrohliche Eskalation gegen zivile Einrichtungen in der Ukraine.

Der Vorfall ist Teil einer anhaltenden russischen Kampagne, die darauf abzielt, die ukrainische Infrastruktur systematisch zu schwächen und die Zivilbevölkerung unter Druck zu setzen. Die Unterbrechung von Wasser- und Wärmeversorgung im Winter stellt für die Betroffenen eine extreme Härte dar und birgt das Risiko humanitärer Krisen. Diese Vorfälle unterstreichen die dringende Notwendigkeit, kritische Infrastruktur besser zu schützen und die Ukraine international weiter zu unterstützen.


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