Russland startet Drohnenangriff in der Nacht zum 22. Februar: Diese Regionen waren das Ziel.

Russland startet Drohnenangriff in der Nacht zum 22. Februar: Diese Regionen waren das Ziel
Russland startet Drohnenangriff in der Nacht zum 22. Februar: Diese Regionen waren das Ziel

Neuer Drohnenangriff auf die Ukraine

Nach Angaben von TSN.ua: In der Nacht zum 22. Februar 2026 griffen russische Streitkräfte die Ukraine erneut mit unbemannten Flugkörpern an. Die Luftstreitkräfte der ukrainischen Streitkräfte (ZSU) meldeten den Angriff, bei dem Drohnenschwärme aus der russischen Oblast Belgorod in Richtung südlicher Gebiete der Ukraine flogen. Zu den Zielregionen gehörten:

  • Oblast Sumy
  • Oblast Poltawa
  • Oblast Tscherkassy
  • Oblast Charkiw
  • Oblast Dnipro
  • Oblast Kirowohrad
  • Oblast Tschernihiw
  • Oblast Cherson
  • Oblast Mykolajiw

Aus der Oblast Belgorod wurden Drohnen unter anderem auf den Süden der Oblast Sumy gelenkt, konkret auf die Städte Ochtyrka, Trostjanez, Lebedyn und Nyzy. Weitere Ziele in der Oblast Poltawa waren Sinkiw, Hadjatsch und Hrebinka. Von der Oblast Donezk aus steuerten Drohnen den Süden der Oblast Charkiw an, darunter Barwinkowe, Losowa und Orilka, sowie den Norden der Oblast Dnipro mit Orten wie Petropawliwka und Pawlohrad. Auf der Oblast Tscherkassy wurden Drohnen in Richtung Smila und Swenyhorodka verfolgt, im Norden der Oblast Tschernihiw auf Semeniwka, Cholmy und Mena. Zudem bewegte sich eine Gruppe von der Oblast Cherson aus in den Süden der Oblast Mykolajiw.

Als besonders bemerkenswert gilt im Rahmen dieses Angriffs der Start eines strategischen Langstreckenbombers vom Typ Tu-160 vom Luftwaffenstützpunkt 'Engels-2'. Solche Flugzeuge sind in der Lage, Marschflugkörper über große Distanzen abzufeuern.

Bedeutung für den Kriegsverlauf

Dieser Angriff ist Teil des anhaltenden Krieges, in dem Drohnen zu einem zentralen Element der Kriegsführung geworden sind. Die zunehmende Nutzung unbemannter Systeme zeigt die taktische Weiterentwicklung beider Seiten. Russland versucht damit, seine Angriffsmöglichkeiten zu erweitern und ukrainische Verteidigungssysteme zu überlasten. Die Fähigkeit der Ukraine, sich gegen solche Angriffswellen zu wehren, bleibt ein entscheidender Faktor für die weitere Entwicklung der militärischen Lage.


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