Russland plant Offensive bei Dobropillja: Selidowe als militärischer Stützpunkt ausgebaut.
Die Lage an der Front bei Dobropillja
Nach Angaben von TSN.ua: Russische Truppen bereiten auf diesem Abschnitt einen Vorstoß auf die Stadt vor. Dazu haben sie die besetzte Stadt Selidowe zu einem zentralen Militärstützpunkt und Nachschubknotenpunkt ausgebaut. Der Experte Stanislaw Bunjakow weist darauf hin, dass die Invasoren hier
„nicht nur auf die Taktik der ‚kriechenden Infanterie‘ setzen“. Stattdessen kommen neue Methoden wie elektronische Kriegsführung und mobile Feuerunterstützungsgruppen zum Einsatz. Die strategische Lage im Donbass bleibt damit äußerst angespannt.
Die Nutzung Selidowes als militärisches Drehkreuz festigt die russische Präsenz in der Region erheblich. In Kellern von Häusern, öffentlichen Einrichtungen und Wohnungen sind Truppen untergebracht. Zudem wurden dort Feldlazarette, Verpflegungsdepots sowie Lager für Munition und militärisches Material eingerichtet. Diese umfangreichen Maßnahmen deuten auf eine intensive Vorbereitung für weitere Kampfhandlungen hin.
Eskalation der Kampfhandlungen
Zusätzlich sprengten russische Streitkräfte einen Damm in der Nähe des Ortes Ossykowe mit einer dreitonnen schweren, gelenkten Fliegerbombe (FAB-3000). Der Angriff führte zu Überschwemmungen und unterbrach einen der logistischen Wege nach Kostjantyniwka. Solche Aktionen zeigen eine weitere Eskalation des Konflikts und eine wachsende Gefahr für die Zivilbevölkerung in der Region.
Diese Entwicklungen unterstreichen die entscheidende Bedeutung von Gebietskontrolle und Logistik in einem bewaffneten Konflikt. Die Umwandlung Selidowes in eine Militärbasis macht die Absicht der Angreifer deutlich, ihre Positionen zu festigen und einen weiteren Vormarsch vorzubereiten. Die zunehmende militärische Aktivität und der Einsatz schwerer Waffen könnten neue Gefahren für Zivilisten bedeuten, was sowohl die internationale Gemeinschaft aufmerksam verfolgen als auch schnelle Reaktionen der ukrainischen Streitkräfte erfordern wird.
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