Russland setzt frische Raketen ein – ein Zeichen für schwindende Arsenale?.
Was über die massiven Angriffe auf die Ukraine bekannt ist
Nach Angaben von TSN.ua: Die ukrainische Luftabwehr hat es mit einem neuen Phänomen zu tun: Russland greift vermehrt auf Raketen zurück, deren Herstellungsdatum auf Ende 2025 oder Anfang 2026 datiert. Militärexperten deuten dies als mögliches Indiz für schrumpfende strategische Waffenlager. Seit Kriegsbeginn hat Russland bereits rund 13.000 Raketen auf die Ukraine abgefeuert. Die Luftverteidigung konnte jedoch einen erheblichen Teil dieser Geschosse abfangen und zerstören.
Die Bilanz der russischen Angriffsmittel ist gewaltig. Neben den Raketen kamen seit der Invasion auch 88.000 Kampfdrohnen und über 120.500 gelenkte Fliegerbomben zum Einsatz. Die Erfolge der ukrainischen Luftabwehr sind beachtlich und umfassen die Vernichtung von:
- 86 'Kinschal'-Raketen
- über 700 Marschflugkörpern des Typs 'Kalibr'
- etwa 2.500 Marschflugkörpern vom Typ Ch-101
- 260 'Iskander-K'-Raketen
Diese Zahlen unterstreichen die immense Intensität des Krieges und die hohe Einsatzbereitschaft der ukrainischen Verteidigungskräfte.
Wadym Kuschnikow, ein ukrainischer Experte, stellt fest: 'Wir sehen, dass die Russen für ihre kombinierten Massenangriffe Raketen verwenden, die Ende letzten oder Anfang dieses Jahres produziert wurden.'
Die Verwendung solch neuer Munition wirft Fragen zur weiteren Eskalation und den Folgen für die Zivilbevölkerung auf. Die Lage bleibt angespannt, und beide Seiten passen ihre militärische Taktik ständig an. Die Fähigkeit, auch diese neuen Waffen abzufangen, ist für den Schutz von Städten und kritischer Infrastruktur von entscheidender Bedeutung. Die Entwicklung zwingt die Ukraine, ihre Verteidigungsstrategie kontinuierlich zu überprüfen und anzupassen.
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