Massiver Angriff mit 420 Drohnen und 39 Raketen: Was über den russischen Schlagabtausch bekannt ist.
Russlands jüngster Großangriff auf die Ukraine
Nach Angaben von TSN.ua: Am 26. Februar führte Russland einen massiven Schlag gegen die Ukraine aus. Insgesamt wurden 420 Drohnen und 39 Raketen abgefeuert, darunter 11 ballistische Geschosse. Die Angriffe richteten in acht ukrainischen Regionen erhebliche Zerstörungen an. Militärexperten weisen darauf hin, dass eine derart umfangreiche Operation eine minutiöse Planung erfordert, deren Vorbereitung mindestens eine Woche in Anspruch nimmt.
Gleichzeitig wird beobachtet, dass Russland mit technischen Problemen bei seinen Ch-22-Raketen zu kämpfen hat. Diese Waffen stammen noch aus den späten 1960er Jahren, was ihre Zuverlässigkeit und Treffgenauigkeit beeinträchtigen kann. Solche Mängel schmälern die Effektivität der russischen Angriffe.
Der Militärexperte Oleg Schdanow kommentierte die Lage mit den Worten: 'Ich denke, dass es dort gewisse Probleme gibt.'
Zustand der russischen Luftwaffe und Ziele des Kremls
Zu Beginn der Invasion verfügte Russland über 12 Kampfflugzeuge des Typs MiG-31K. Von diesen waren neun einsatzbereit, vier Maschinen gingen inzwischen verloren. Diese Entwicklung deutet auf eine Erosion der russischen Luftstreitkräfte hin, was deren Angriffsfähigkeiten einschränken könnte.
Oleg Schdanow äußerte sich auch zu den vermuteten Absichten der russischen Führung: 'Leider habe ich den Eindruck, dass im Kreml die Aufgabe gestellt wurde, Kiew auszuschalten.'
Hinzu kommt, dass der Energieverbrauch im Sommer naturgemäß ansteigt. Dieser Faktor könnte im Kontext von Angriffen auf die Energieinfrastruktur eine besondere Rolle spielen und weist auf eine mögliche Anpassung der russischen Taktik hin. Der Krieg zeigt damit neue Facetten auf.
Der Großangriff unterstreicht die unvermindert aggressive Haltung Russlands gegenüber der Ukraine, die trotz erkennbarer technischer Schwierigkeiten fortgesetzt wird. Die Expertenkommentare zu Problemen mit der Waffentechnik und dem Zustand der Luftwaffe machen deutlich, dass der Konflikt für beide Seiten weiterhin wechselnde Herausforderungen birgt. Die saisonalen Schwankungen im Energiebereich werden zunehmend zu einem Faktor, der die militärischen Operationen beeinflusst.
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