Zwei massive Angriffswellen vor Jahrestag: Russlands Ziele und die Gefahr neuer Attacken.

Zwei massive Angriffswellen vor Jahrestag: Russlands Ziele und die Gefahr neuer Attacken
Zwei massive Angriffswellen vor Jahrestag: Russlands Ziele und die Gefahr neuer Attacken

Russlands kombinierte Angriffe auf die Ukraine

Nach Angaben von TSN.ua: Kurz vor dem vierten Jahrestag der großangelegten Invasion am 24. Februar 2023 hat Russland zwei massive kombinierte Angriffe auf die Ukraine geflogen. Am 21. und 22. Februar 2023 setzte der Angreifer insgesamt 345 Luftangriffsmittel ein, darunter 50 Raketen und fast 300 Drohnen. Die Hauptziele lagen in den Regionen um Kiew, Odessa, Kropywnyzkyj (ehemals Kirowohrad) und Poltawa.

Die ukrainischen Streitkräfte, insbesondere die Luftwaffe, konnten 307 dieser Luftziele abschießen oder unterdrücken. Der Militärexperte Oleg Zhdanov wies darauf hin, dass Russlands Ziel unverändert bleibt: die Lebensgrundlagen in der Ukraine systematisch zu zerstören. Er betonte zudem, dass Moskau nicht von seiner Taktik regelmäßiger Raketen- und Drohnenangriffe abrücken werde.

'Russland verfügt über einen Vorrat von bis zu tausend Raketen verschiedener Typen, was einen erneuten Massenangriff ermöglicht.' - Oleg Zhdanov

Eine Besonderheit der jüngsten Angriffe war der Einsatz der Hyperschallrakete 'Zirkon', von der zwei Exemplare abgefeuert wurden. Laut Zhdanov unterstreicht dies die Fähigkeit Russlands, Angriffe in Echtzeit zu koordinieren. Seine Einschätzung zufolge sind neue Raketenangriffe in den kommenden Tagen durchaus wahrscheinlich. Die Lage bleibt angespannt und könnte die weitere Entwicklung des Konflikts in der Region beeinflussen.

Fortdauer einer aggressiven Kriegsführung

Diese Angriffswellen belegen die Fortsetzung von Russlands aggressiver Strategie, die den Einsatz modernster Waffensysteme und eine stetige Anpassung der Kriegsmethoden umfasst. Angesichts der weiterhin erheblichen Raketenvorräte bleibt die Gefahr wiederholter Attacken hoch, was die ukrainischen Verteidiger in ständiger Alarmbereitschaft hält.

Experten betonen die Notwendigkeit, die Situation weiterhin genau zu beobachten, da die Entwicklungen die Gesamtdynamik des Krieges und die Sicherheitslage in Osteuropa wesentlich beeinflussen können.


Lesen Sie auch

Werbung