Massiver Angriff am 26. Februar: Die Bilanz des russischen Raketen- und Drohnenbeschusses.

Massiver Angriff am 26. Februar: Die Bilanz des russischen Raketen- und Drohnenbeschusses
Massiver Angriff am 26. Februar: Die Bilanz des russischen Raketen- und Drohnenbeschusses

Koordinierter Beschuss mit Raketen und Drohnen

Nach Angaben von TSN.ua: Am 26. Februar 2023 überzog Russland die Ukraine mit einem massiven Angriff aus der Luft. Raketen und Drohnen trafen zahlreiche Städte, darunter Kiew, Charkiw, Saporischschja, Odessa, Poltawa und Krywyj Rih. Die Angriffe forderten Todesopfer und verursachten schwere Schäden an Wohngebäuden und kritischer Infrastruktur. In Krywyj Rih wurden zwei Menschen verletzt, eine 89-jährige Frau und ein 83-jähriger Mann. In Charkiw gab es 14 Verletzte, unter ihnen ein Kind.

Die Zerstörungen in den betroffenen Gebieten sind erheblich. Allein in Saporischschja wurden 19 Wohnhäuser beschädigt. In der Region Poltawa waren nach Angaben lokaler Behörden 18.209 Haushalte ohne Strom. Die russische Armee setzte für diesen Angriff 420 Kampfdrohnen des Typs Shahed sowie 39 Raketen verschiedener Systeme ein, darunter 11 ballistische Geschosse. Die Drohnenangriffe konzentrierten sich auf die Regionen Charkiw, Tschernihiw, Poltawa und das Schwarze Meer.

Appelle an die Bevölkerung

Vitalij Dikiwnitsch rief die Menschen zur Vorsicht auf und warnte:

„In der Region Poltawa ist die Luftabwehr im Einsatz. Bleiben Sie bis zum Entwarnungssignal in den Schutzräumen!“
Iwan Fedorow kommentierte die Lage mit den Worten:
„Russland terrorisiert weiterhin die Zivilbevölkerung und versucht, die Städte in der kalten Jahreszeit ohne Heizung zu lassen.“
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bezifferte das Ausmaß des Angriffs: „Vierhundertzwanzig Drohnen, die meisten davon ‚Shahed‘, und 39 Raketen verschiedener Typen, darunter 11 ballistische, wurden auf unsere Menschen abgefeuert.“ Solche Angriffe auf die Energieinfrastruktur zielen besonders im Winter auf die Zermürbung der Zivilbevölkerung ab.

Dieser massive Beschuss unterstreicht erneut die anhaltende russische Aggression und ihre direkten Auswirkungen auf den Alltag der Ukrainer. Mit Toten, Verletzten und zerstörten Wohnungen verschärft sich die humanitäre Lage in den betroffenen Regionen weiter. Die Eskalation der Angriffe auf zivile Ziele lässt befürchten, dass der Konflikt eine neue, noch verheerendere Stufe erreichen könnte.


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