Ukraine: Schwerer Angriff auf drei Großstädte fordert Verletzte und verursacht massive Zerstörung.

Ukraine: Schwerer Angriff auf drei Großstädte fordert Verletzte und verursacht massive Zerstörung
Ukraine: Schwerer Angriff auf drei Großstädte fordert Verletzte und verursacht massive Zerstörung

Großangriff auf zivile Ziele in der Ukraine

Nach Angaben von TSN.ua: Am 12. Februar 2023 griffen russische Streitkräfte mit einem massiven Schlag drei ukrainische Großstädte an: Kiew, Dnipro und Odessa. Bei dem kombinierten Angriff kamen ballistische Raketen und sogenannte Kamikaze-Drohnen zum Einsatz. Die Folge waren zahlreiche Verletzte sowie erhebliche Schäden an Wohngebäuden und ziviler Infrastruktur.

Die verheerenden Folgen des Angriffs

Besonders schwer traf es die Hauptstadt Kiew. Dort wurden zwei Menschen verletzt, einer von ihnen schwer und musste stationär behandelt werden. Der zweite Verletzte konnte ambulant versorgt werden, wie Bürgermeister Vitali Klitschko mitteilte. Der Beschuss beschädigte auch Privathäuser, darunter ein 16-stöckiges Wohngebäude, was unter den Bewohnern große Besorgnis auslöste.

In Dnipro hinterließ der Angriff ebenfalls eine Spur der Zerstörung. Vier Personen erlitten Verletzungen, und durch die Einschläge brachen mehrere Brände aus. Private Wohnhäuser und Fahrzeuge wurden beschädigt, was die ohnehin angespannte Lage in der Region weiter verschärfte. Wie Oleksandr Ganscha berichtete, führten die Angriffe zu einer Vielzahl von Notfalleinsätzen in der Stadt.

In Odessa traf ein Schlag das Dach und die Fassade eines neunstöckigen Wohnblocks. Ein Mann wurde bei dem Angriff verletzt. Zudem brannten auf einem Marktplatz mehrere Verkaufspavillons vollständig aus. In der Region Odessa wurde bei dem Beschuss auch ein Energieobjekt des Unternehmens DTEK getroffen. Es handelte sich bereits um die 31. Unterstation des Energiekonzerns, die seit Kriegsbeginn beschädigt wurde.

Diese Ereignisse unterstreichen die fortgesetzten Angriffe auf zivile Ziele in der Ukraine, die in der Bevölkerung und der internationalen Gemeinschaft auf ernste Besorgnis stoßen. Solche Angriffe auf die kritische Infrastruktur gehören mittlerweile zur traurigen Realität des Krieges.

Vor dem Hintergrund dieser jüngsten Attacken und der zunehmenden Zerstörung von Versorgungseinrichtungen stellt sich erneut dringlich die Frage nach dem Schutz der Zivilbevölkerung in der Ukraine. Die Reaktion der internationalen Staatengemeinschaft auf diese Vorgehensweise wird ein wichtiger Faktor für die weitere Eskalation oder die Suche nach Wegen zu einer friedlichen Konfliktlösung sein.


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