UN-Sicherheitsrat: Ukraine prangert massive Drohnenangriffe Russlands an.

UN-Sicherheitsrat: Ukraine prangert massive Drohnenangriffe Russlands an
UN-Sicherheitsrat: Ukraine prangert massive Drohnenangriffe Russlands an

Zivilbevölkerung im Fadenkreuz

Nach Angaben von TSN.ua: Bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats legte die ukrainische Vizeministerin für auswärtige Angelegenheiten, Mariana Betsa, alarmierende Zahlen vor. Demnach hat Russland allein im letzten Monat über 6000 Angriffe mit unbemannten Flugkörpern auf die Zivilbevölkerung der Ukraine geflogen. Diese Attacken werden durch den massiven Einsatz anderer Waffen ergänzt, darunter etwa 5500 gelenkte Fliegerbomben und 158 Raketen verschiedener Typen. Diese Eskalation verdeutlicht eine brutale Verschiebung der Kriegsführung.

Betsa betonte, dass Russland, nachdem es seine militärischen Ziele nicht erreichen konnte, seinen Hass zunehmend gegen Unbeteiligte richtet.

„Das ist Terror, der nicht gegen Armeen, sondern gegen Entbindungskliniken, Wohnhäuser, Kraftwerke und Busse gerichtet ist“
, so ihre deutlichen Worte. Sie wies zudem auf die systematische Militarisierung ukrainischer Kinder und die gewaltsame Veränderung ihrer Identität hin. Dies sei ein gezielter Bestandteil der russischen Politik, die auf Völkermord an der Ukraine und ihren Bürgern abziele.

Appell an die Weltgemeinschaft

Um die Zivilbevölkerung zu schützen und die nukleare Sicherheit zu gewährleisten, forderte die ukrainische Vertreterin die internationale Gemeinschaft auf, eine vorübergehende internationale Aufsicht über das Kernkraftwerk Saporischschja einzurichten. Sie unterstrich die Notwendigkeit, Russland und anderen potenziellen Aggressoren die Unausweichlichkeit von Strafe vor Augen zu führen, um sie zur Einhaltung des humanitären Völkerrechts zu zwingen. Solche Konsequenzen sind bislang ausgeblieben.

Die Vorwürfe der Ukraine spiegeln die wachsende Besorgnis der internationalen Staatengemeinschaft über die Lage im Land wider. Die gesteigerte Aufmerksamkeit für Angriffe auf Zivilisten und die Forderungen nach Kontrolle der Atomkraftwerke könnten den Druck auf die UN und andere Organisationen erhöhen, entschiedener zu handeln. Deutlich wird der Versuch Kiews, die humanitären Folgen des Konflikts in den Fokus zu rücken und den Schutz der Zivilbevölkerung einzufordern.


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