Hunderte Tiere in Not: Tierheim "Bim" in Kropywnyzkyj von Flussüberflutung bedroht.
Hochwasser in Kropywnyzkyj: Tierheim in akuter Gefahr
Nach Angaben von TSN.ua: Am 16. Februar geriet das Tierheim "Bim" in Kropywnyzkyj in eine lebensbedrohliche Lage. Nach dem Überlaufen eines nahen Flusses standen die Gehege mit Hunderten Hunden und Katzen plötzlich unter Wasser. Einwohner und Rettungskräfte leisteten sofort Hilfe, um die Tiere aus ihrer kritischen Situation zu befreien. Solche Überflutungen stellen in der Region eine zunehmende Herausforderung dar.
Das Wasser drang in die Freigehege ein und gefährdete die Tiere direkt. Als Reaktion darauf waren in der Oblast Kirowohrad etwa 180 Einsatzkräfte im Einsatz, die mit Pumpen arbeiteten und die Evakuierung der Tiere vorantrieben. Die Lage war angespannt, denn das Unwetter hatte auch private Haushalte getroffen: In mehreren Gemeinden wurden Höfe, Keller und Vorratsräume überflutet.
Weite Teile der Ukraine von Unwettern betroffen
Die Wetterextreme beschränken sich nicht auf Kropywnyzkyj. In der Oblast Charkiw sind etwa 140 Haushalte betroffen, wo Wasser in Höfe, Keller und teilweise sogar Wohnräume eindrang. Auch in der Oblast Odessa ist die Situation besorgniserregend: Im Rajon Rosdilna wurden über 90 Häuser sowie Dutzende Siedlungen überflutet. In der Oblast Mykolajiw stehen in mehreren Orten Grundstücke unter Wasser, und in der Oblast Tscherkassy waren die Rettungsdienste mehrfach zum Auspumpen im Einsatz.
Die Rettungsdienste arbeiten weiter an der Beseitigung der Folgen des Hochwassers und versuchen, die Sicherheit für Menschen und in Not geratene Tiere gleichermaßen zu gewährleisten. Die Lage wird zwar kontrolliert, erfordert aber weiterhin dringende Maßnahmen, um eine weitere Ausbreitung der Überschwemmungen zu verhindern.
Dieser Vorfall zeigt, wie wichtig die ständige Einsatzbereitschaft der Rettungskräfte bei Naturkatastrophen ist – besonders vor dem Hintergrund sich verändernder klimatischer Bedingungen. Quelle: Lokale Nachrichten
Das engagierte Mitwirken der lokalen Bevölkerung bei den Rettungsarbeiten unterstreicht die Solidarität der Bewohner in schwierigen Zeiten. Dies könnte ein Vorbild für andere Regionen sein, die mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert sind.
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