Winterpflanzung im Januar: Diese robusten Blumen trotzen der Kälte.
Der richtige Zeitpunkt für die Winterpflanzung
Nach Angaben von TSN.ua: Für Gartenfreunde bietet die Mitte des Januars eine günstige Gelegenheit, die neue Saison einzuläuten. Solange der Boden nicht gefroren oder stark durchnässt ist, können jetzt bereits winterharte und frühblühende Stauden in die Erde. Diese robusten Pflanzen überstehen frostige Temperaturen und erfreuen mit ihrer Blütenpracht schon im beginnenden Frühjahr.
Experten raten dazu, vor allem Pflanzen mit nackten Wurzeln zu setzen. Julian Palframand von den British Garden Centres erklärt dazu:
„Zu diesem Zeitpunkt haben Rosen, Sommerflieder (Buddleja), Schneeball und krautige Arten keine Probleme anzuwachsen.“ - Julian Palframand
Zu den frostunempfindlichen Gewächsen, die für eine Januar-Pflanzung infrage kommen, zählen:
- Christrosen (Helleborus), die im Winter blühen und ihre Blüten bis ins Frühjahr halten;
- Alpenveilchen (Cyclamen), die ebenfalls im Winter gepflanzt werden können, wenn der Boden offen ist;
- Schneeglöckchen (Galanthus), die sich bereits im Januar oder Februar, oft durch den Schnee hindurch, zeigen;
- Storchschnäbel (Geranium), die in den Boden kommen, wenn er weich und nicht nass ist;
- Sonnenhüte (Echinacea), die man bei winterlichen Wärmeperioden pflanzen sollte.
Sommerflieder (Buddleja) sollte in ein vorbereitetes Pflanzloch mit einer Mischung aus Erde und Kompost gesetzt werden, um optimale Bedingungen für das Anwachsen zu schaffen. Der Januar ist auch ein idealer Zeitpunkt, um Pfingstrosen mit nackten Wurzeln zu pflanzen. Diese frühen Blüher können so ihre Schönheit bereits im kommenden Frühjahr voll entfalten. Diese frühe Arbeit lohnt sich, denn sie bringt Farbe in die noch karge Winterlandschaft.
Gärtner können diese Phase also nutzen, um eine Vielzahl winterharter Pflanzen zu setzen. Sie bereichern das Gartenbild nicht nur optisch, sondern bringen auch in den kalten Monaten lebendige Akzente.
Warum die frühe Pflanzung von Vorteil ist
Diese frühe Pflanzung ist für den Gärtner von großer Bedeutung, da sie Wachstum und Entwicklung der robusten Stauden maßgeblich beeinflussen kann. Wer im Januar pflanzt, verschafft den Pflanzen einen Wachstumsvorsprung. Das wirkt sich positiv auf die Gartengestaltung zu Frühlingsbeginn aus, wenn andere Gewächse noch nicht blühen. Solche Aktivitäten können zudem die Lust am Gärtnern in der vermeintlich ruhigen Jahreszeit wecken und dazu anregen, auch im Winter aktiv im Garten zu werden.
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