Ukrainische Streitkräfte treffen strategische Ziele auf der Krim und im Gebiet Luhansk.
Angriffe auf militärische Infrastruktur des Gegners
Nach Angaben von TSN.ua: Die ukrainischen Verteidigungskräfte haben am 2. März 2023 mehrere militärische Einrichtungen des Gegners in der besetzten Krim und im Gebiet Luhansk angegriffen. Ein Schwerpunkt lag dabei auf der Krim, wo ein Zentrum für Tiefraumkommunikation in der Nähe des Dorfes Witine getroffen wurde. Im Rahmen derselben Operation wurde auch die Radaranlage 'Podlet-K1' bei Winogradnoje beschädigt. Solche Angriffe auf hochwertige Ziele in der Tiefe des besetzten Gebiets zeigen die wachsenden Fähigkeiten der Ukraine.
Weitere erfolgreiche Treffer gab es im Gebiet Luhansk, wo zwei feindliche Radarsysteme zerstört wurden:
- Eine 'Kasta 2E2' im Dorf Ljubyme
- Ein 'JASTREB-AW' im Dorf Topoli
Darüber hinaus wurde die feindliche Einheit für elektronische Aufklärung 'Rubikon' in den Gebieten von Kermenschyk und Kinskije Rosdory angegriffen. Diese koordinierten Schläge unterstreichen die systematische Schwächung der russischen Aufklärungs- und Führungsfähigkeiten.
Die Schlüsselrolle der elektronischen Kriegsführung
Die gezielte Zerstörung solcher Schlüsselobjekte ist von hoher strategischer Bedeutung, da sie die operative Handlungsfähigkeit des Angreifers erheblich beeinträchtigen kann. Die zunehmende Präzision und Reichweite dieser Angriffe verdeutlicht, wie entscheidend die Domäne der Informations- und elektronischen Kriegsführung im modernen Konflikt geworden ist. Die Ukraine setzt damit konsequent auf die Störung der sensiblen 'Augen und Ohren' des Gegners.
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