Ukrainische Angriffe treffen strategische Ziele in Russland und besetzten Gebieten.
Systematische Angriffe auf die russische Kriegslogistik
Nach Angaben von TSN.ua: Am 26. Februar 2023 griffen ukrainische Verteidigungskräfte strategisch wichtige Objekte der russischen Besatzungstruppen in den vorübergehend besetzten Gebieten an. Diese gezielten Schläge trafen unter anderem Radaranlagen, Nachschublager und andere militärisch relevante Ziele auf der Krim, in der Oblast Saporischschja, im Donezker Gebiet sowie in der russischen Oblast Brjansk. Solche Angriffe zielen darauf ab, die operative Handlungsfähigkeit des Gegners langfristig zu beeinträchtigen.
Zu den getroffenen Zielen auf der Krim zählen:
- eine Radaranlage des Typs P-18 'Terek'
- ein Radarsystem RSP-6M2
Beide Systeme befanden sich in Dschankoj. Zudem wurde ein Nachschublager in Nowoslatopol getroffen, das für die Versorgung russischer Truppen von Bedeutung ist. In der Oblast Saporischschja wurde eine Drohnen-Kontrollstation im Gebiet Poltawka beschädigt, was die Aufklärungs- und Steuerungsfähigkeiten des Gegners für unbemannte Fluggeräte beeinträchtigen könnte.
Darüber hinaus wurde in der russischen Oblast Brjansk ein Kommando- und Beobachtungsposten in Jasnoje Solnze angegriffen. Diese Operationen sind Teil einer systematischen Kampagne ukrainischer Streitkräfte gegen die militärische Infrastruktur des Angreifers.
Frühere Angriffe und ihre strategische Bedeutung
Bereits am 21. Februar 2023 war die Gasverarbeitungsanlage in Neftegorsk in der Oblast Samara angegriffen worden, wobei wichtige Ausrüstung beschädigt wurde. Einen Tag zuvor, am 20. Februar 2023, traf ein Schlag die Produktionshalle 22 des Raketenwerks in Wotkinsk, Udmurtien. Dieses Werk hat eine besondere strategische Bedeutung für Russland, da dort unter anderem ballistische Raketen des Typs 'Iskander' und die interkontinentalen Raketenkomplexe 'Jars' gefertigt werden.
Weitere Ziele, die auf der Krim getroffen wurden, waren:
- eine Startstellung des Flugabwehrraketensystems S-400 'Triumf'
- ein Komplex des Typs 'Panzir-S1'
Die ukrainischen Verteidigungskräfte planen, diese systematische Arbeit zur Zerstörung strategischer Feindziele fortzusetzen. Dies unterstreicht die Intensivierung der Kampfhandlungen im andauernden Krieg.
Die systematischen Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf strategische Objekte der russischen Militärinfrastruktur zeigen eine Fortsetzung der aktiven Kampfhandlungen. Diese Operationen könnten erhebliche Auswirkungen auf die Gefechtsfähigkeit des Gegners haben, insbesondere durch die Unterbrechung von Nachschublinien und die Beeinträchtigung der Truppenführung.
Angesichts der Bedeutung der angegriffenen Objekte könnten weitere derartige Schläge den Konfliktverlauf in der Region nachhaltig beeinflussen.
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