Ukrainische Streitkräfte treffen russische Militärziele in der Nacht.
Gezielte Angriffe auf besetztem Gebiet
Nach Angaben von TSN.ua: In der Nacht zum 23. Februar 2026 führten ukrainische Verteidigungskräfte eine Reihe präziser Angriffe auf militärische Einrichtungen der russischen Armee in den vorübergehend besetzten Gebieten durch, darunter auf der Krim. Spezialeinheiten der Streitkräfte setzten dabei gezielt FP-2-Drohnen gegen wichtige Infrastruktur des Gegners ein.
Im Fokus der Operation stand ein Raketenstützpunkt der 15. eigenständigen Küstenraketenbrigade der russischen Schwarzmeerflotte. Zudem traf ein Schlag ein Munitionsdepot der Besatzungstruppen nahe der Ortschaft Nyschnja Krynka. Ein weiteres Ziel war ein Nachschublager der russischen Streitkräfte im Gebiet von Welyka Nowosilka.
Die erfolgreiche Zerstörung der Ziele wurde bestätigt, die genauen Verluste auf russischer Seite werden noch ermittelt. In einer parallelen Aktion griffen Drohnen des ukrainischen Sicherheitsdienstes zudem die Ölpumpstation 'Kaleykino' in der russischen Republik Tatarstan an. Diese nächtlichen Operationen zeigen eine Intensivierung der ukrainischen Gegenoffensive tief im Hinterland des Gegners.
Strategische Zielsetzung
Die Angriffe sind Teil einer umfassenderen ukrainischen Strategie, die darauf abzielt, die militärische Logistik und Infrastruktur des Angreifers zu schwächen. Solche Schläge gegen besetzte Gebiete und energiewirtschaftliche Ziele sollen die Ressourcenbasis Russlands verknappen und so langfristig dessen Kriegsführung beeinträchtigen.
Angesichts der angespannten Lage an der Frontlinie gewinnen solche tiefgestaffelten Operationen für die Kräftebalance in der Region zunehmend an Bedeutung.
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