Sting fordert Freilassung von 21 gefangenen ukrainischen Musikern.
Ein Appell des Weltstars für die Freiheit
Nach Angaben von TSN.ua: Der britische Rockstar Sting hat die internationale Gemeinschaft eindringlich aufgefordert, 21 ukrainische Musiker aus russischer Gefangenschaft zu befreien. Diese Künstler wurden vor über zwei Jahren in Mariupol festgenommen und sind seitdem in Haft. In seinem öffentlichen Statement betonte Sting, dass es sich bei den Gefangenen um Zivilpersonen handelt, die nicht an Kampfhandlungen beteiligt waren. Solche Appelle internationaler Künstler lenken den Blick auf das menschliche Leid, das oft hinter den militärischen Meldungen verschwindet.
Von den ursprünglich 21 Inhaftierten befinden sich laut Sting immer noch neun hinter Gittern. Der Sänger verwies darauf, dass sie seit zweieinhalb Jahren in Gefangenschaft sind. In seiner emotionalen Videobotschaft sagte er:
Hallo, mein Name ist Sting. Ich bin Musiker. Im Moment sind 21 Musiker, die nicht an Kampfhandlungen beteiligt waren, in Gefangenschaft. Sie wurden vor zweieinhalb Jahren in Mariupol gefangen genommen und sind immer noch inhaftiert. Im Namen unserer gemeinsamen Menschlichkeit, im Namen der Musik, bitte ich Sie: Geben Sie sie frei. — Sting
Kunst als Stimme der Menschlichkeit
Die Initiative 'Kulturelle Kräfte' veröffentlichte das Video mit diesem dringenden Aufruf. Sting unterstützt die Ukraine seit Beginn der großangelegten Invasion und bekundet erneut seine Solidarität mit den ukrainischen Künstlern und ihrem Kampf für Freiheit. Seine langjährige Haltung unterstreicht die Glaubwürdigkeit seines Engagements.
Dieser Appell lenkt die Aufmerksamkeit auf die humanitären Folgen des Krieges in der Ukraine und betont die Notwendigkeit, unbeteiligte Zivilpersonen freizulassen. Es ist zugleich ein wichtiges Signal für den Erhalt der ukrainischen Kulturidentität unter Kriegsbedingungen. Die öffentliche Unterstützung durch internationale Persönlichkeiten des Kulturbetriebs kann ein Katalysator sein, um die Weltgemeinschaft zum Handeln in Menschenrechtsfragen zu bewegen.
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