Schulmassaker in Kanada: 18-jährige Täterin tötet neun Menschen, darunter eigene Familie.
Blutbad in abgelegener Gemeinde
Nach Angaben von TSN.ua: Am 10. Februar 2023 richtete die 18-jährige Jessie Van Rootselaar in der Sekundarschule von Tumbler Ridge ein Massaker an. Neun Menschen starben durch ihre Hand, bevor sie sich selbst das Leben nahm. Zu den Opfern zählen ihre 39-jährige Mutter und ihr 11-jähriger Halbbruder. Ebenfalls getötet wurde eine 39-jährige Lehrerin. Dieser Vorfall zählt zu den folgenschwersten Schulschüssen in der kanadischen Geschichte.
Die Tat ereignete sich um 13:20 Uhr Ortszeit. Bei den Tatwaffen handelte es sich um ein Gewehr und eine modifizierte Pistole, die von der Polizei sichergestellt wurden. Dutzende Menschen wurden verletzt, zwei Schwerverletzte befinden sich weiterhin im Krankenhaus. Kanada, das für strenge Waffengesetze bekannt ist, wurde von der Tragödie besonders getroffen.
Erschütterung und politische Konsequenzen
Tumbler Ridge ist eine abgelegene Gemeinde mit nur etwa 2400 Einwohnern. Der kanadische Premierminister Mark Carney zeigte sich zutiefst bestürzt über die Nachricht und sagte, er sei
„am Boden zerstört durch diesen schrecklichen Schusswaffengebrauch“.
Infolge des Vorfalls sagte Carney seine geplante Reise zur Münchner Sicherheitskonferenz ab.
Die Tat löste eine landesweite Debatte über Schulsicherheit und Waffenkontrolle aus. Behörden und Öffentlichkeit diskutieren erneut über mögliche Präventionsmaßnahmen, um ähnliche Gewalttaten künftig zu verhindern. Die Bluttat in Tumbler Ridge unterstreicht auch die dringende Notwendigkeit, die psychische Gesundheit junger Menschen stärker in den Fokus zu rücken und Hilfsangebote für Jugendliche in Krisensituationen auszubauen.
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