Frist für Winterhilfe verlängert: Wer kann 1000 Hrywnja bis wann ausgeben?.
Das Programm 'Winterhilfe' in der Ukraine
Nach Angaben von TSN.ua: In der Ukraine wurde die Frist zur Verwendung der staatlichen Unterstützung in Höhe von 1000 Hrywnja verlängert. Zwei Gruppen von Empfängern müssen die Zahlung nun bis Ende Februar 2026 ausgegeben haben. Wer die Mittel über die App 'Dija' erhalten hat, kann sie sogar bis zum 30. Juni 2026 nutzen. Das Programm 'Winterhilfe' ist bereits für über 11,9 Millionen Bürger finanziert, während mehr als 16 Millionen Anträge auf die Hilfe eingegangen sind.
Zulässige Ausgaben und Empfängergruppen
Die erhaltenen Gelder dürfen für folgende Zwecke verwendet werden:
- Versorgungsleistungen (Strom, Gas, Wasser)
- Medikamente
- Bücher
- Wohltätigkeitszwecke
Das Kabinett der Minister hat die Nutzungsfrist für bestimmte Bevölkerungsgruppen bis Ende Februar 2026 verlängert. Dazu zählen:
- Rentner
- Personen, die Sozialleistungen über die 'Ukposhta' erhalten
- Bürger, die ihren Antrag persönlich in einer 'Ukposhta'-Filiale gestellt haben
- Menschen ohne Zugang zu digitalen Diensten
- Personen ohne ukrainische Steueridentifikationsnummer (RNOKPP)
- Vormünder von geschäftsunfähigen Personen
Für diejenigen, die die Auszahlung über 'Dija' erhielten, gilt die verlängerte Frist bis zum 30. Juni 2026. Laut Regierungsangaben wurden über die 'National Cashback'-Karte bereits mehr als 3,4 Milliarden Hrywnja ausgegeben. Die erlaubten Ausgabekategorien umfassen unter anderem:
- Versorgungsleistungen
- Einkäufe in Apotheken und medizinischen Geschäften
- Spenden zur Unterstützung der Streitkräfte (AFU)
- Buchhandlungen und Kioske
- Lebensmittel
- Ukrainische Waren
- Postdienstleistungen
Die 'Winterhilfe' stellt für viele Ukrainer ein wichtiges soziales Sicherungsinstrument dar, besonders in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit. Die Fristverlängerung gibt den Bürgern mehr Flexibilität bei der Planung ihrer Ausgaben und sichert den Zugang zu notwendigen Gütern und Dienstleistungen. Die gezielte Berücksichtigung vulnerabler Gruppen zeigt zudem das Bestreben der Regierung, soziale Gerechtigkeit zu fördern.
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