Kiew meldet Fortschritte: Heizung in 1100 Wohnhäusern wiederhergestellt.
Lage der Wärmeversorgung in der ukrainischen Hauptstadt
Nach Angaben von TSN.ua: Die Situation bei der Fernwärme in Kiew hat sich entspannt. Nach dem russischen Angriff am 12. Februar, der zunächst 2600 Wohnblöcke von der Versorgung abgeschnitten hatte, ist die Heizung nun in insgesamt 1500 Gebäuden wieder in Betrieb. Allein in den letzten 24 Stunden konnten 1100 Mehrfamilienhäuser wieder an das Netz angeschlossen werden.
Der Beschuss traf die kritische Infrastruktur der Stadt hart. Die Kraftwerke CHP-5 und CHP-6 wurden beschädigt. Bei einer der Anlagen wurden Gasverteiler- und Kompressoreneinheiten sowie Zirkulationspumpen und das Wasseraufbereitungssystem zerstört. Ministerpräsident Denys Schmyhal gab an, dass die Reparatur von CHP-5 innerhalb eines Tages, die von CHP-6 innerhalb von zwei Tagen abgeschlossen sein soll.
'In Kiew wurde innerhalb eines Tages die Heizung für weitere 1100 Hochhäuser wiederhergestellt.' Witali Klitschko, Bürgermeister von Kiew
Die Wiederherstellung der Wärmeversorgung ist ein entscheidender Schritt, um die Stabilität der städtischen Infrastruktur in den Wintermonaten zu gewährleisten. Die Behörden arbeiten weiter an der Beseitigung der Angriffsschäden und bekräftigen damit ihr Ziel, den Bewohnern trotz der Kriegsumstände erträgliche Lebensbedingungen zu sichern. Die Lage bleibt angespannt, die Überwachung der Versorgungslage hat für die Stadtverwaltung höchste Priorität.
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