Drei Jahre Haft für Betreiberin eines Porno-Kanals in Krywyj Rih.
Urteil in Krywyj Rih gefällt
Nach Angaben von TSN.ua: Das Pokrowsker Bezirksgericht der Stadt Krywyj Rih hat eine Frau wegen der Herstellung und Verbreitung von Pornografie in einer Gruppe schuldig gesprochen. Die Anklage stützte sich auf Teil 3 von Artikel 301 des ukrainischen Strafgesetzbuches.
Details zum Fall
Den Ermittlungen zufolge schloss sich die Angeklagte im Mai 2025 mit anderen Personen zusammen. Gemeinsam richteten sie einen Telegram-Kanal und einen Chat-Bot ein, um über diese Plattformen verbotene Inhalte zu verbreiten. Eine forensische Untersuchung bestätigte, dass es sich bei dem verbreiteten Video um eine Gruppensex-Szene handelte, was die Grundlage für das Strafverfahren bildete.
Im Dezember 2025 schloss die Frau eine Absprache mit der Staatsanwaltschaft, in der sie ihre Schuld anerkannte. Dieses Geständnis beschleunigte das Verfahren. Das Gericht verhängte eine dreijährige Freiheitsstrafe. Zusätzlich erhielt sie eine einjährige Berufsverbot für Tätigkeiten in der Foto- und Videoindustrie. Als weiteren Teil der Strafe muss sie 3565 Hrywnja für die Kosten der kunstwissenschaftlichen Expertise zahlen.
Dieser Fall zeigt die strafrechtlichen Konsequenzen für die Verbreitung von Pornografie in der Ukraine auf. Angesichts der zunehmenden Nutzung von Messenger-Diensten für illegale Inhalte könnten solche Urteile als Präzedenzfälle für künftige Verfahren dienen, die den Schutz der öffentlichen Moral zum Ziel haben. Die ukrainischen Behörden verschärfen ihr Vorgehen gegen illegale Online-Inhalte deutlich.
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